Saturday, May 19th, 2012
“Auf den ersten Blick scheint er [der Intellektuelle] ein Zerstörer, man sieht ihn, einem Metzger vergleichbar, stets die Hände voll von Eingeweiden der Dinge. Aber das Gegenteil ist der Fall. Der Intellektuelle kann nicht, auch wenn er es wollte, im Hinblick auf die Dinge Egoist sein. Er macht aus ihnen ein Problem. Das ist das höchste Kennzeichen der Liebe.” (Der Intellektuelle und der Andere, 1940)
zitiert nach der “der Freitag“
Saturday, May 19th, 2012
A new PNAS paper examined just this question and arrived at some already expected results
Our analyses suggest that these traits have a polygenic architecture, with the heritable variation explained by many genes with small effects.
For “small” read “basically none”, yea, yea.
Friday, May 18th, 2012
Only recently, I discovered a book of Mathias Binswanger on wasteful competition in science where he details (in German)
Die heutigen gesellschaftlichen Ideale kommen in abstrakten Begriffen wie „Effizienz“, „Exzellenz“, „Leistung“, „Markt“, „Wettbewerbsfähigkeit“, „Innovation“ oder „Wachstum“ zum Ausdruck und in unzähligen Wettbewerben versuchen wir uns gegenseitig mit diesen Idealen zu übertrumpfen. Immer noch effizienter, noch exzellenter, noch wettbewerbsfähiger und noch innovativer muss man werden, auch wenn man in Wirklichkeit gar nicht so genau weiß, warum und wozu. In unserer gründlich durchsäkularisierten Gesellschaft, sind diese Begriffe zu den letzten, nicht mehr zu hinterfragenden Werten geworden, denen zu dienen unser höchstes Ziel ist. Ein anständiger Bürger fragt nicht weiter, warum es immer mehr Wettbewerb oder mehr Wachstum braucht.
and a nice example
Während der Kolonialzeit hatten die Franzosen in Hanoi (Vietnam) mit einer Rattenplage zu kämpfen. Um deren Zahl zu reduzieren, beschlossen sie, den Bewohnern von Hanoi für jeden abgelieferten
Rattenpelz eine Prämie zu bezahlen. Das Resultat dieses künstlich inszenierten Wettbewerbs: Die Bewohner von Hanoi begannen damit, Ratten zu züchten, was die Rattenplage wesentlich verschlimmerte. Mit andern Worten: der messbare Indikator (Zahl der abgelieferten Rattenpelze) stand bald einmal in einer negativen Korrelation zur tatsächlich erwünschten Leistung (Reduzierung der Zahl der Ratten), was zu einem perversen Anreiz führte.
Thursday, May 10th, 2012
From a recent call for a conference in my mailbox ( July 17th, Orlando, Florida, KGCM 2012
Richard Smith also affirmed that regarding peer review there is “more evidence of harm than benefit…[and] Studies so far have shown that it is slow, expensive, ineffective, something of a lottery, prone to bias and abuse, and hopeless at spotting errors and fraud.”
Smith, R, 2006, “The trouble with medical journals,” Journal of the Royal Society of Medicine, Vol. 99, March, 2006, p. 116 (accessed at http://jrsm.rsmjournals.com/content/99/3/115.full.pdf)