Gibt es das?
AndrĂ© Mumot hat einen Rezension des Stegemann-Essay “Das Gespenst des Populismus” verfasst
Als Beispiel fĂĽr die gute alte Zeit, denn, so Stegemann: “Ibsens BĂĽrger hatten noch ein schlechtes Gewissen, das sie verstecken wollten, die BĂĽrger der Postmoderne sind stolz darauf, ein schlechtes Gewissen zu haben.”
Oft legt er den Finger sehr effektvoll in die Wunden unserer Gegenwart, vor allem dort, wo er erbittert gegen linksintellektuelle Selbstverständlichkeiten anrennt: “Veggie-Day statt Umverteilung, BiogemĂĽse statt der Enteignung von Agrarkonzernen, die Afrika kolonialisieren, Political Correctness statt Klassenkampf.”
Political correctness erstickt in der Tat linksintellektuelle Selbstverständlichkeiten, nicht im Frontalangriff, sondern zieht nur schleichend die Schlinge zu.