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Gott braucht Dich (nicht)?

Es ist ein großartiges Buch, das Esther Maria Magnis geschrieben hat. Sprachmächtig, mit starken Bildern, nimmt uns Esther Magnis mit in die Tiefe ihres Erlebens.

Es ist eine der stärksten Stellen am Ende des Buches, wo nie die Rede davon war, dass es auf der Erde witzig sein wird und unser Glauben, der Glauben der Christen einen Schrecken hat, nämlich das Wissen um den ganzen Dreck der Welt.

Vielleicht ist auch Esther in Wirklichkeit ein Pseudonm, ein Pseudonym für Ijob? Die unglaublich direkte Anklage Gottes. Und Ijob, der sich zur Wand dreht und nicht mehr leben will. Erst durch Elihu fasst er wieder Mut. Dabei stellt Elihu das Recht des Menschen in Frage, das göttliches Wirken zu beurteilen, und zwar grundsätzlich, da die Frage nach dem Grund für das Leid nur als Frage zu dem Zweck des Leides formuliert werden kann.

Unnachahmlich auch Ihre Sicht der Evangelien, die sie als extrem schräg bezeichnet – viermal nebeneinander wie Zeugenaussagen nach einem Unfall, der in der Tat ziemlich echt wirkt. Von den vielen beschaulichen Jesus Büchern, von Schweitzers Geschichte der Leben Jesu Forschung bis zu Ratzingers Jesus von Nazareth, hat das kaum jemand so sehr auf den Punkt gebracht.

Und sie traut sich was.

Und wenn Du schreist “Es gibt keine Wahrheit”, dann beweis mir die Wahrheit an dem Satz, und wenn Du es nicht kannst, dann geh zurück in die Gräber… Und Du wirst nicht viele finden, die darauf bestehen, dass Wahrheit relativ ist, wenn es darum geht, ob man ihre Kinder foltern, ficken und fressen darf. Sie werden relativ klar, sie werden ziemlich bestimmt den Anspruch haben, die Wahrheit zu sagen, dass das ein Verbrechen wäre. Sie werden sogar <böse> sagen und es überkulturell, überkonfessionell, über den Zeiten und oberhalb der Meinungen ansiedeln. Ich weiss nicht viel. Ich weiss nicht was gut und böse ist. Ich habe Ahnungen, ich habe die Wahrheit nicht.

Magnis, Esther Maria: Gott braucht dich nicht. Eine Bekehrung, Rowohlt Verlag, 238 S., ISBN 978-3-498-06406-8, 16,95 Euro

Interview

Rezension

Kreative Buchführung?

nachdenkseiten bezichtigt die DIVI Reports zur Intensivbelegung  der “kreativen Buchführung“. Dabei sind die nachdenkseiten nicht unumstritten: Lausen tritt mit Bhakdi auch auf kenFm auf.

Die vielfachen Änderungen der DIVI Datenbank sind bekannt (seit gestern ist auch das Alter der Patienten verfügbar – ein Jahr nach Inbetriebnahme…). Wir kennen die DIVI Fehler in der Darstellung , auch dass sich Verordnungen zur Bettenausweisungen mehrfach geändert haben,  alles nichts Neues. Es geht hier ja nicht um eine statische Bettenzahl sondern es ist die Personalsituation, die sich kurzfristig ändern kann. Und wenn in Rosenheim dringend Betten gesucht werden, ist das Bett in Kiel irrelevant. Ganz abgesehen davon, dass die sogenannte weiche Triage auch schon vor Vollbelegung einsetzt.

Ob die Bettenzahlen aber nun willkürlich den aktuellen Infektionszahlen angepasst werden? Schauen wir uns an ob das wirklich bei „sehr vielen Krankenhäusern“ zu beobachten war und in den genannten Städten.

Als Beispiele nannte er Leipzig, Bottrop, Goslar, Starnberg und Eisenach. Eindrücklich demonstriert er am Fall einer Klinik in Pinneberg, wie der „Bedarf“ an Betten je nach Belegungsumfang flexibel und „nach Belieben“ hoch und runter geregelt wurde …

Hier also nun eine Korrelationsanalyse  von Intensivbetten und COVID Patienten auf Kreisebene wobei nur die 50 höchsten Korrelationen gezeigt werden.

(klicken zur Vergrösserung) Stand 6.5.2021 RKI/DIVI Daten. Korrelation der täglich ausgewiesenen Bettenzahl seit Beginn der zweiten Welle (Farbe der Punkte geben die Zeitachse an) mit jeweils stationär liegenden COVID-19 Patienten auf der Intensivstation. Einzelkrankenhäuser der Region werden jeweils zusammen dargestellt. Pearson Korrelationskoeffizient dazu Loess Smoother. Darstellung der Regionen mit den 60 höchsten Werten, beachte die unterschiedliche Skalierung in den Regionen.

Neben diversen Artefakten sehe ich einige lineare Anstiege, etwa Landshut,  Tirschenreuth oder Lahn-Dill Kreis. Die Regionen Leipzig, Bottrop, Goslar, Starnberg, Eisenach und Pinneberg sind hier allerdings nicht dabei. Auch ist die Verteilung der R Werte nur etwas nach links aber ansonsten nicht zu den Extremwerten verschoben.

Stand 6.5.2021 RKI/DIVI Daten. Korrelation der täglich ausgewiesenen Bettenzahl seit Beginn der zweiten Welle liegenden COVID-19 Patienten auf der Intensivstation. Verteilung der Pearson Korrelationskoeffizienten in den Landkreisen.

Es gibt somit einige wenige dubiose aber keine systematisch falsche Meldung. Die nachdenkseiten betreiben  die klassische Legendenbildung um einen wahren Sachverhalt herum – wie auch sonst in der der Corona Leugner Szene üblich.

Die DIVI Datenbank ist sowieso nur begrenzt zur Pandemiesteuerung geeignet. Es ist ja nicht das Ziel die Intensivstationen bis zu einem gewissen Grad zu belegen, sondern möglichst jede Infektionskette zu unterbrechen.

Zusammenfassung NO2 Effekte (2018-2019)

Die Mär ( 6000 Tote I)

Zum Wohle der Geschichte (6000 Tote II)

Ökologische Analyse (6000 Tote III)

Die UBA Quantifizierungsgrenze (6000 Tote IV)

Wittgenstein (6000 Tote V)

Das Killer Argument gegen den NO2 Grenzwert (6000 Tote VI)

Eine sinnvolle Verkehrspolitik (6000 Tote VII)

Wirklich? (6000 Tote VIII)

Obsoleszenz (6000 Tote IX)

Obsoleszenz (6000 Tote IX)

Die Meinung der Lungenfachärzte (6000 Tote X)

Die Meinung der Epidemiologen (6000 Tote XI)

Die echten Toten (6000 Tote XII)

Zur Logik des NO2 (6000 Tote XIII)

Wissenschaftsjournalismus (6000 Tote XIV)

Die Münchner Luft (6000 Tote XV)

Alternativen zur NO2 Messung (6000 Tote XVI)

Die Anhörung vor der Bundestags Kommission (6000 Tote XVII)

2 Nachrichten, 1 Thema, 0 Worte (6000 Tote XVIII)

NO2 Effekte von innen betrachtet (6000 Tote XIX)

NO2 Effekte von aussen betrachtet (6000 Tote XX)

Wirklich innovative Studien (6000 Tote XXI)

Der Schiedsrichter (6000 Tote XXII)

Wo der Dreck produziert wird (6000 Tote XXIII)

NO2 Merksätze (6000 Tote XXIV)

Falsche Formel (6000 Tote XXV)

NO2 Chemie (6000 Tote XXVI)

Die DZL Stellungnahme (6000 Tote XXVII)

Ein Missverständnis (6000 Tote XXVIII)

Die Zerstörung des Autos (6000 Tote XXIX)

Endlich (6000 Tote XXX)

Was tun? 6000 Tote (XXXI)

Nach dem Hype der 6000 Toten (XXXII)

Alarmismus und Glaubwürdigkeitsverlust (6000 Tote XXXIII)

Unbelehrbar? (6000 Tote exhumiert XXXIV)

Unbelehrbar? (6000 Tote exhumiert XXXV)

 

“If the workforce is classified as either superstars or failures, cumulative scholarship is lost”

Citation from a book review by Sugimoto where the review is better. than the original

Science does not happen in a vacuum. It is a social and intellectual institution, rooted in historical, economic and political contexts. Underplaying these elements has grave con- sequences. Ultimately, Wang and Barabási deliver a dispatch from an era that assumed that science was a meritocracy – despite ample evidence to the contrary.

Licht aus bei Lightroom

Hier kommt ein neuer Artikel zu Exposure X6, der Lockdown liess mir Zeit dafür …

Irgendwie ging es dann doch sehr schnell.  Als die britische Firma Serif ankündigte, daß ihr neues Affinity Photo Programm nur einen Bruchteil von Photoshop kosten soll, dabei das gleiche Layout behalten und trotzdem fast dieselbe Leistung bieten wird, sind viele Photoshop Nutzer abgewandert. Adobe hatte sich nach Meinung vieler Anwender nicht gerade beliebt gemacht mit seiner europäische Preispolitik, dem bescheidenem Anwendersupport und den Zwangsupdates. Dann kam Adobe auch noch der Quellcode abhanden zusammen mit fast 3 Millionen Kreditkartennummern. Trotzdem konnte der Monopolist dann auch noch monatliche Abogebühren für Lightroom einziehen nachdem die letzte Standalone Version sukzessive den Geist aufgab. Auf Import und Rendern der Bilder einer 64 GB Karte konnte man dabei gerne mal eine halbe Stunde warten, aber gibt es Alternativen?

https://www.fotoespresso.de/fotoespresso-2-2021/

Beatmungsstrategie bei CARDS (COVID-19 ARDS)

Seit Beginn der Pandemie ist es ein strittiges Thema, ab wann intubiert wird, da mit der mechanischen Beatmung auch das Risiko enorm steigt, an COVID-19 zu sterben.

Mit den aktuellen Behandlungsempfehlungen sollte – solange es keine Triagesituation gibt – die Häufigkeit der Beatmung unabhängig von der Zahl der Neuinfektionen sein. Dem ist aber leider nicht so, wenn wir die tageweise Korrelation von DIVI und RKI Meldungen über die letzten 5 Monate ansehen. Zu Beginn der zweiten Welle, gab es noch keinen Überhang von bereits länger liegenden Patienten, es lagen also pro Neuerkrankten weniger Patienten auf der Intensivstation – die jeweils untere Punktreihe etwa bis zur Mitte der Grafik unten.

Mittlerweile sind die Patienten aber jünger, gesünder und liegen länger, daher die jeweils obere Punktreihe. Was dazu auffällt, dass immer weniger Patienten auf der Intensivstation beatmet werden gemessen an Zahl der Intensivpatienten in Deutschland. Wie die Epidemiologie zu interpretieren ist, kann nur anhand klinischer Daten entschieden werden.

Ich vermute aber, es liegt nicht an den Patienten, da im Augenblick im Bereich von 20.000 – 25.000 relativ stabile Infektionsraten in einer relativ stabilen Ausgangspopulation auf relativ stabile Intensivversorgung trifft. Ich vermute es liegt daran, dass bei nahezu vollen Intensivstationen und nur begrenzt verfügbarem Personal die Entscheidung  zur Beatmung später fällt und wovon Patienten profitieren.

Literaturliste COVID-19 ICU Mortalität in Deutschland

The COVID-19 disease burden in Germany in 2020—years of life lost to death and disease over the course of the pandemic
Dtsch Arztebl Int 2021; 118: 145-51; DOI: 10.3238/arztebl.m2021.0147

Schilling J, Lehfeld A-S, Schumacher D et al. Krankheitsschwere der ersten COVID-19-Welle in Deutschland basierend auf den Meldungen gemäß Infektionsschutzgesetz. https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsJ/JoHM_S11_2020_Krankheitsschwere_COVID_19.html

Roedl K, Jarczak D, Thasler L et al. Mechanical ventilation and mortality among 223 critically ill patients with coronavirus disease 2019: A multicentric study in Germany. Australian Critical Care. 2020

Rieg S, Cube M von, Kalbhenn J, Utzolino S, Pernice K, Bechet L, et al: COVID-19 in-hospital mortality and mode of death in a dynamic and non-restricted tertiary care model in Germany. medRxiv 2020. https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.07.22.20160127v1

Karagiannidis C, Mostert C, Hentschker C, Voshaar T, Malzahn J, Schillinger G, et al: Case characteristics, resource use, and outcomes of 10 021 patients with COVID-19 admitted to 920 German hospitals: an observational study. The Lancet Respiratory Medicine 2020;8:853–862

Nachtigall I, Lenga P, Jóźwiak K, Thürmann P, Meier-Hellmann A, Kuhlen R, et al: Clinical course and factors associated with outcomes among 1904 patients hospitalized with COVID-19 in Germany: an observational study. Clinical Microbiology and Infection 2020. http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1198743X20304936

Karagiannidis C, Windisch W, McAuley DF, Welte T, Busse R. Major differences in ICU admissions during the first and second COVID-19 wave in Germany. Lancet Respir Med. 2021 Mar 5:S2213-2600(21)00101-6. doi: Observational study of changes in utilization and outcomes in non-invasive ventilation in COVID-19
Christian Karagiannidis, Corinna Hentschker, Michael Westhoff, Steffen Weber-Carstens, Uwe Janssens, Stefan Kluge, Michael Pfeifer, Claudia Spies, Tobias Welte, Rolf Rossaint, Carina Mostert, Wolfram Windisch
doi: https://doi.org/10.1101/2021.03.28.21254477

J. Schüttler, J.M. Mang, L.A. Kapsner, S.A. Seuchter, H. Binder, D. Zöller, O. Kohlbacher, M. Boeker, K. Zacharowski, G. Rohde, J. Balig, M.O. Kampf, R. Röhrig, H.-U. Prokosch
Letalität von Patienten mit COVID-19: Untersuchungen zu Ursachen und Dynamik an deutschen Universitätsklinika. https://www.ai-online.info/online-first/letalitaet-von-patienten-mit-covid-19-untersuchungen-zu-ursachen-und-dynamik-an-deutschen-universitaetsklinika.html

 

Jürgen Klauber · Jürgen Wasem Andreas Beivers · Carina Mostert (Hrsg). Krankenhaus 2021. Report S. 296

How to monitor any website. At any time interval. With Telegram notification. For Free.

These instructions work for OSX Catalina only and are a bit different than the Linux version shown at urlwatch.

python3 -m pip install pyyaml minidb requests keyring appdirs lxml cssselect html2text
python3 -m pip install urlwatch
EDITOR=nano
urlwatch --edit
# CTRL+X leave the editor without saving

Then edit ~/Library/Application Support/urlwatch/urls.yaml

kind: url
max_tries: 3
name: Camptoi
url: https://www.camptoi.de
filter:
- element-by-id: product-desc-18713727425
- html2text:
    body_width: 0
    ignore_images: false
    ignore_links: false
    inline_links: false
    method: pyhtml2text
    pad_tables: false
    single_line_break: true
    unicode_snob: true

After that we create the Telegram bot by sending

/newbot

to user BotFather and record the <API> from the response.

We also need to send a dummy message to the new bot so we can look up the sender <ID>

https://api.telegram.org/bot<API>/getUpdates

<API> and <ID> are both entered into ~/Library/Application Support/urlwatch/urlwatch.yaml

...
  telegram:
    bot_token: '<API>'
    chat_id: '<ID>'
    enabled: true
---

As we have no cron under MacOS we need a parameter file to run launchd. Should be placed at ~/Library/LaunchAgents/com.urlwatch.plist

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE plist PUBLIC "-//Apple//DTD PLIST 1.0//EN" "http://www.apple.com/DTDs/PropertyList-1.0.dtd">
<plist version="1.0">
	<dict>
		<key>Label</key>
		<string>com.urlwatch</string>
		<key>Program</key>
		<string>/Users/wjst/opt/anaconda3/bin/urlwatch</string>
		<key>RunAtLoad</key>
        <true/>
        <key>StartInterval</key>
        <integer>9000</integer>
        <key>KeepAlive</key>
         <true/>       
	</dict>
</plist>

Ultimately, the agent is started (or stopped) using

launchctl load ~/Library/LaunchAgents/com.urlwatch.plist               
launchctl unload ~/Library/LaunchAgents/com.urlwatch.plist

Allergy research failed from the beginning

I have been asked why allergy research is so much dominated by quack research with an obsession to  strange research areas like risk by use of  toilet paper or protection by  cow shit .

I don’t know the answer. Maybe every “researcher” can immediately get a paper published?

The field has been spoiled since I worked in this area – here is a never retracted paper on the effect of molecules in water below the Avogadro limit…

 

The first computer was used for astronomical calculations

A reconstruction of the Antikythera mechanism finally succeeded. It is based on pieces that were found on a Roman-era shipwreck in Greece in 1901 and is probably 2000 years old — a hand-powered device that is thought to have been used to predict eclipses and other astronomical events.
Reference: https://www.nature.com/articles/s41598-021-84310-w#MOESM4

Video Screenshot 2021/3/14 , PROF TONY FREETH / UCL, Scientific Reports 2021/3/12 https://www.nature.com/articles/s41598-021-84310-w