All posts by Matthias Wjst

Forget about plasma vitamin D measurements

I have written in my recent editorial about the nonsense of plasma vitamin D measurements. A recent case history of a patient with a deleted vitamin D carrier molecule GC now confirms the free-hormone hypothesis. The patient’s plasma 25(OH)D levels was only 0.4% of those in the unaffected sibling.

Despite a lifelong deficiency of vitamin D binding protein, limited sun exposure (for religious reasons), and a diet that was probably lacking sufficient vitamin D, our patient did not have rickets or osteomalacia but rather osteopenia and fragility fractures that occurred in the fifth decade of life.

Another carrier sibling had only two third of the plasma 25(OH)D level compared to the unaffected sibling but showed “no appreciable clinical manifestations”.
So why measure 25(OH)D?

Endlich (6000 Tote XXX)

Dass Benziner dreckiger sind als Diesel hat sich nun also doch herum gesprochen.

Entgegen der landläufigen Meinung sind Dieselfahrzeuge nicht die Hauptverursacher von Feinstaub. Seit 2011 werden in Europa alle neuen Selbstzünder serienmäßig mit einem geschlossenen Rußsieb meist aus Keramik ausgerüstet. In dreckigen Städten wirken sie daher wie Staubsauger, die partikelhaltige Außenluft filtern. Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit geht die weitaus größere Feinstaubgefahr seit Jahren von Benzindirekteinspritzern aus. Die vermeintlichen Saubermänner, die im Zuge des Diesel-Abgasskandals viele “dreckige” Selbstzünder ersetzt haben, entpuppen sich in Tests als gravierende Rußschleudern. Bereits vor zwei Jahren haben Schweizer Forscher festgestellt, dass moderne Benziner mit Direkteinspritzung so viele Rußpartikel ausstoßen wie alte Diesel vor 15 Jahren. An diesen Partikeln hängen zudem verschiedene krebserregende Substanzen, die über die Partikel in die Blutbahn gelangen können…Jeder der getesteten Benziner stieß zehn- bis hundertmal mehr feine Rußpartikel aus, als der zum Vergleich gemessene Diesel-Peugeot 4008 mit Partikelfilter”, so Forschungsleiter Norbert Heeb. Der Peugeot Baujahr 2013 auf der älteren Emissionsstufe Euro 5b war das mit Abstand sauberste Fahrzeug im Test, während selbst die Euro-6-Benziner den EU-Grenzwert deutlich überschritten.

Und auch die Leopoldina hat ihr Gutachten abgegeben in nahezu perfekten Konjunktiven jedenfalls was die NO2 Diskussion angeht. Die FAZ

Nun stellt die Nationalakademie Leopoldina genau diesem Weg kein gutes Zeugnis aus. Die Wissenschaftler warnen davor, nur auf die Stickstoffdioxide zu schauen. Feinstaub halten sie für deutlich schädlicher für die Gesundheit. Von kleinräumigen Fahrverboten erwarten sie keine wesentliche Entlastung. Stattdessen sei eine bundesweite, ressortübergreifende Strategie zur Luftreinhaltung erforderlich.
Die Nationale Akademie der Wissenschaften kritisiert aber nicht nur die Konzentration auf Stickoxide und Fahrverbote. Sie moniert auch die Platzierung der Messstationen und den verengten Blick auf den Verkehr. Wer glaubt, nun könnten endlich alle Belastungen für die Autofahrer abgeschüttelt werden, irrt. Denn auch die Akademie sagt: Luftverschmutzung ist der wichtigste Umweltfaktor, der zu Erkrankungen und zur Verkürzung der Lebenszeit beiträgt. Das heißt: Man muss weiterhin an vielen Stellschrauben drehen – und das mit langem Atem.

Simmank hat allerdings nur recht, was Köhler angeht.

Zum Streiten waren die drei Professoren der Leopoldina, der Nationalen Akademie der Wissenschaften, nicht zur Bundespressekonferenz gekommen. Auch eine öffentliche Bloßstellung des Lungenfacharztes Dieter Köhler gab es nicht. Ihn kann man als Auslöser für das von der Bundeskanzlerin in Auftrag gegebene Gutachten zu Luftschadstoffen bezeichnen, das die drei Experten nun präsentierten. Alle, die gern weitergestritten hätten, mag das ärgern. Alle, die sich gern auf dem sicheren Boden wissenschaftlicher Erkenntnisse bewegen, dürfen sich freuen. Denn endlich, so darf man zumindest hoffen, kommt mit dem Gutachten der Leopoldina wieder Wissenschaftlichkeit und Menschenverstand in eine Debatte, die gehörig entgleist ist.

Die Autoren der 6000 Toten dürfen sich nicht freuen, wenn nun in dem Gutachten steht, dass eine Verschärfung der NO2-Grenzwerte “aus wissenschaftlicher Sicht nicht vordringlich” sei.
Schön jedenfalls der Appell zu einer nachhaltigen Verkehrswende, mit dem ich jedenfalls gescheitert bin.

Die Osterbotschaft 2019

Die Osterbotschaft in diesem Jahr kommt von Christian Nürnberger und steht in der ZEIT: Was wenn Jesus wieder kommt? Ein grossartiger Text

Die bloße Einhaltung von Gesetzen ändert diese Welt im Prinzip nicht. Das Leben wird zwar durch Rechtsstaatlichkeit erträglicher, und das soll man nicht gering schätzen, aber es wird nicht so prinzipiell anders, wie sich das dieser jüdische Gott mit seinem Volk vorgestellt hatte. Er wollte ja eigentlich, dass die Menschen ohne Polizei, Richter und Gefängnisse miteinander auskommen. Warum es nicht gelang, hatte Jesus erkannt. Darum sagte er: Schau in dein eigenes Herz.
Wer das tut, hat drei Möglichkeiten. Erstens: wegsehen, nicht wahrhaben wollen, verdrängen, vergessen und sich lieber über die Abgründe der anderen erregen – die normale Reaktion. Zweitens: versuchen, Macht über die eigenen Abgründe zu erlangen, ein Heiliger zu werden – die Reaktion des religiös Eitlen, des Mönchs, der den drei Teufeln Geld, Sex und Macht abschwört, indem er Armut, Keuschheit, Gehorsam gelobt und am Ende doch der Versuchung erliegt. Dritte Möglichkeit: Reue, Scham, Demut, Bitte um Vergebung, Annahme der Vergebung – die Reaktion des Zöllners und all derer, die verstanden haben, worum es Jesus ging.

Schau in Dein eigens Herz! Heribert Prantl in der SZ kann sich auch  nicht mit dem Wegschauen abfinden.

Fern ist das Jahr 2015, als das Foto der angespülten Leiche des kleinen Aylan Kurdi um die Welt ging. Staatliche Rettungsaktionen gibt es nicht mehr. Private Rettungsaktionen auch kaum noch, weil die Seenotrettung der Hilfsorganisationen von der Politik behindert und verleumdet wird. Und Handelsschiffe, die Flüchtlinge aufnehmen, werden von den Behörden so schikaniert, dass sie das nicht mehr tun.
Die Klage des Jona ist die Klage vieler Tausend Menschen, die das Meer verschlungen hat, weil niemand hilft; weil die Schiffe an den ertrinkenden Flüchtlingen vorbeifahren; weil die Flugzeuge über sie hinwegfliegen; weil Leute wie der italienische Innenminister Salvini der Meinung sind, Menschenopfer müssten sein, um die “Flüchtlingswelle” zu beruhigen. Christliche Politiker haben nicht widersprochen; sie haben keine “Allianz der Hilfsbereiten” gebildet. Europa hat die Flüchtlinge verurteilt: zur Internierung in Lagern oder zum Tod durch Ertrinken.

Der Sinn von Wissenschaft

In einem alten brand eins Heft (5/2017) fand ich heute morgen einen kurzen Essay von Otfried Höffe zu der Frage “Was ist der Sinn des Menschen?”

Mit der Spezies Mensch entstand an einer winzigen Stelle des Universums aus der Natur ein Wesen, das die Natur zugleich weit überragt: mit seiner Intelligenz, seinen sozialen, emotionalen und künstlerischen Begabungen und vor allem mit seiner Fähigkeit, sich selbst Ziele und Zwecke zu setzen und Mittel und Wege zu entwickeln, um diese schließlich zu erreichen.
Im Laufe seiner Geschichte bereichert der Mensch den Reichtum der Natur um eine ohne ihn unvorstellbare Fülle an Technik, Wissenschaft und Medizin, um Formen des Zusammenlebens, um Musik, Literatur und Kunst samt Architektur, um Recht, Gerechtigkeit und Solidarität, auch Religion.
Allerdings verfügt auch nur der Mensch über jenes Übermaß an Machtgier, Grausamkeit und Zerstörungskraft, die sowohl Mitmenschen als auch die Natur grenzenlos unterwirft und ausbeutet. Denn als ein Freiheitswesen ist der Mensch sowohl zum Guten als auch zum Bösen fähig. Weil der Mensch mit seinem Zerstörungspotenzial das eigene langfristige Wohl aufs Spiel setzt, muss diesem Wahnsinn Einhalt geboten werden.
Die Freiheit ist die herausragende Eigenschaft des Menschen. Die Vollendung der Freiheit ist die Moral. Sie verlangt, dass die eigene Person und die soziale Welt uneingeschränkt guten Gesetzen unterworfen und alle Kreativität in den Dienst von Gerechtigkeit und Humanität gestellt werden müssen.
Wofür also gibt es die Spezies Mensch? Sie existiert, damit die Natur sich in einem Wesen vollendet, das mehr als bloße Natur, nämlich ein Freiheitswesen ist. Das deshalb für sich selbst und die Mitmenschen, aber auch für die subhumane Natur Verantwortung Versagens zu verringern, braucht das Freiheitswesen Mensch Erziehung und für das Zusammenleben eine von Gerechtigkeit bestimmte Rechtsordnung.

Man braucht also keine schweren Bücher, 5 kurze Absätze reichen für einen Text, den  jeder unterschreiben kann.

Interessant in dem Zusammenhang auch die Gegenüberstellung zu der Apologetik Benedikts von dieser Woche in der das Gute und Böse genauso zentral ist. Der Glaube an Sinn ist auch für die Wissenschaft Antrieb, denn was sollte man mit sinnlosen Vorgängen anfangen?

…. Dann können wir sagen: Das erste grundlegende Geschenk, das uns der Glaube darbietet, besteht in der Gewißheit, daß Gott existiert. Eine Welt ohne Gott kann nur eine Welt ohne Sinn sein. Denn woher kommt dann alles, was ist? Jedenfalls hat es keinen geistigen Grund. Es ist irgendwie einfach da und hat dann weder irgendein Ziel noch irgendeinen Sinn. Es gibt dann keine Maßstäbe des Guten oder des Bösen. Dann kann sich nur durchsetzen, was stärker ist als das andere. Die Macht ist dann das einzige Prinzip. Wahrheit zählt nicht, es gibt sie eigentlich nicht. Nur wenn die Dinge einen geistigen Grund haben, gewollt und gedacht sind – nur wenn es einen Schöpfergott gibt, der gut ist und das Gute will – kann auch das Leben des Menschen Sinn haben.

RCT No4 shows vitamin D supplement as allergy risk

Nearly forgot to mention the new study  of Jenni Rosendahl  who compared high-dose to low-dose vitamin D supplementation effects. The Vitamin D Intervention in Infants (VIDI) study was a randomized controlled 24-month trial of daily 400 IU or 1200IU vitamin D supplementation administered to healthy infants that evaluated the effect of vitamin D supplementation on bone health and infections.

table II
table III

Comparing the first line in table 1 and table 2, I would say sensitization against one of the most common allergen in this age group happens already in the low dose group while the higher dose leads to a 2.2fold increased disease risk.

Would be really  important to have any unexposed control group. At least from RCT No1, the risk could be much higher.

 

Conference on Tropical Medicine and Global Health, Munich 2019

I have been attending the “Conference on Tropical Medicine and Global Health” here in Munich where I am was particular impressed by the policy talks in the plenary session.

17 Goals to Transform Our World

This includes the talk by Achim Hoerauf who talked about the UN declaration of sustainable goals but also the 5th progress report of the London Declaration about the neglected tropical diseases (that has not been signed by Germany for whatever reasons). The latter has some numbers to celebrate.

Human African trypanosomiasis
In 2016, only 2,184 cases of sleeping sickness were reported worldwide, down from 6,747 in 2011.
Trachoma
Five countries have been validated by WHO as having eliminated trachoma as a public health problem: Cambodia, Lao People’s Democratic Republic, Mexico (2017), Morocco (2016) and Oman (2012).
Lymphatic filariasis
In 2017, four countries – the Marshall Islands, Thailand, Togo and Tonga – eliminated LF as a public health problem, bringing the total to ten countries (with Cambodia, the Cook Islands, Maldives, Niue, Sri Lanka and Vanuatu).
Guinea worm disease
Guinea worm disease, which 30 years ago afflicted more than 3 million people in 20 countries, is on the brink of eradication, with just 26 cases in two countries.
Onchocerciasis
Onchocerciasis has been eliminated in nearly all of the Americas. Colombia (2013), Ecuador (2014), Guatemala (2016) and Mexico (2015) have been validated as ‘onchocerciasis-free’.

Single vitamin D bolus and HLA accessible chromatin

We have already recently seen that gene methylation in newborns can be changed by maternal vitamin D supplementation.
This is now confirmed in a single individual who was exposed to an oral bolus of 2000  μg of vitamin D3. Even within one day, effects could be observed.

Consistently accessible chromatin was detected at 5,205 genomic loci, the 853 most prominent of which a self-organizing map algorithm classified into early, delayed and non-responding genomic regions: 70 loci showed already after one day and 361 sites after two days significant (p < 0.0001) chromatin opening or closing. Interestingly, more than half of these genomic regions overlap with transcription start sites, but the change of chromatin accessibility at these sites has no direct effect on the transcriptome.

Early responses are described for SUN1 (funny in this context :-), FBF1 and WRAP73. Overall the genomic region around the human leukocyte antigen (HLA) cluster in chromosome 6 showed the highest normalized density of accessible chromatin explaining the immunosuppressive effect of sunshine.

Allergy and vitamin D supplements only in domesticated animals

This is an argument that I found only recently in the excellent review  by Hellman 2017

Both humans and rodents living under laboratory conditions are generally free from worm infections, which are known to be potent inducers of IgE production. By contrast, most wild animal populations have massive amounts of intestinal worm parasites … To our knowledge, allergies have not been described in wild animals. One potential factor could be a genetic drift due to strong selection for phenotypic characteristics like coat color, long or short noses, running fast, or wanted social behaviors. Such strong selections are seen in the breeding programs for dogs, horses, and cats, but a questionable cause for human allergies. However, it is possible that we constantly need to be selecting against hypersensitivities, which may occur due to minor shift in immune functions caused by spontaneous point mutations. A strong such selection process most likely exists in wild animals under tough environmental conditions but not in domestic animals and in humans.

I agree on the observation – allergy is found only in humans and domesticated animals – while the explanation is implausible as it cannot be generalized to humans. As vitamin D supplements are both used for humans, cats, dogs, horses and lab mice, it is a more likely explanation in particular as we have now have 4 randomized trials in humans confirming the hypothesis.

Die Wahrheit

Hanna Arendt unterscheidet Tatsachenwahrheit und Vernunftwahrheit in ihrem Essay Wahrheit und Politik 1964

Wiewohl es im Politischen zumeist die Tatsachenwahrheiten sind, die auf dem Spiel stehen, ist der Konflikt zwischen Wahrheit und Politik zuerst an der Vernunftwahrheit ausgebrochen und entdeckt worden. In den Wissenschaften ist das Gegenteil der Wahrheit der Irrtum oder die Unwissenheit, in der Philosophie die Illusion oder die bloße Meinung.

Dazu letzte Woche auf feinschwarz Julian Müller

Die von Arendt getroffene Unterscheidung in Wahrheit(en) und bloße Meinung(en) im eingangs erwähnten Werk scheint mir heute noch genauso dienlich, wie ihre Ausdifferenzierung in verschiedene Formen der Wahrheit… Über Meinungen kann, darf, ja soll sogar gestritten werden, sie bilden letztlich den Raum des Politischen: nach Arendt also den Bereich des gemeinsamen Handelns bzw. der Gestaltung der für alle Beteiligten gemeinsamen Welt. Wahrheiten jedoch unterscheiden sich von diesen durch ihren Wahrheits- und Gültigkeitsanspruch: „Jede Wahrheit erhebt den Anspruch zwingender Gültigkeit […]“, eine erfolgende Diskussion und Zustimmung oder aber auch eine Verweigerung derselben kann diesen weder erhärten, noch erschüttern.
Dabei weiß Arendt selbstverständlich um einen notwendig gegebenen Interpretationsspielraum und um die Tatsache, dass die sogenannte „nackte Wahrheit“ immer auch eine Frage der Perspektive ist. Der Umstand, dass es Wahrheit immer nur in Relation gibt, kann jedoch nicht dazu dienen, „[…] die Unterschiede zwischen Tatsachen, Meinungen und Interpretationen einfach zu verwischen […]“, „Wahrheit in Relation“ bedeutet also mit anderen Worten keineswegs Relativismus.

Das Problem ist nur – zumindest in der Wissenschaft – weniger das Relationale oder die Perspektive, sondern die Unklarheit ob etwas wahr oder falsch ist, ob meine Meinung oder Deine Meinung stimmt.

The mutant says there is no God

There was an article already already some time ago “The Mutant Says in His Heart <There Is No God>: the Rejection of Collective Religiosity Centred Around the Worship of Moral Gods Is Associated with High Mutational Load”.

Industrialisation leads to relaxed selection and thus the accumulation of fitness-damaging genetic mutations. We argue that religion is a selected trait that would be highly sensitive to mutational load. We further argue that a specific form of religiousness was selected for in complex societies up until industrialisation based around the collective worship of moral gods. With the relaxation of selection, we predict the degeneration of this form of religion and diverse deviations from it. These deviations, however, would correlate with the same indicators because they would all be underpinned by mutational load. We test this hypothesis using two very different deviations: atheism and paranormal belief.

My first point is – where does the strange idea originate that only fools do not believe in God?

My first association from the bible was “The fool hath said in his heart, there is no God” (Ps 14:1) But there is  more: Job 12:7 but also Rom 3:11  (citing Ps 14) and maybe also Eph 4:18. On the other hand  (Mt 1,3) thinking is not a condition of belief – making the assertion of the psalm  more the exception the rule.

Which leads to the second strange point: Is there really a higher mutational load? No – it is just a speculation.

https://www.psychologytoday.com/us/blog/unique-everybody-else/201803/the-fool-says-in-his-heart-atheists-are-mutants

There’s an even bigger problem with Dutton et al.’s claims. Many studies show that atheists are more intelligent, on average, than religious believers … . Edward Dutton published a paper on this himself.

http://blogs.discovermagazine.com/neuroskeptic/2019/03/16/are-atheists-genetically-damaged/

Although Dutton et al. argue that atheism is an “aberration,” others have argued that atheism might be adaptive in certain environments. For example, atheism tends to be associated with certain individual characteristics such as preference for logical reasoning and scepticism over intuition, along with less sociality and higher individualism.