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Und noch ein evangelischer Theologe zur Klimakrise

Nach Zitaten von Ralf Frisch, Rochus Leonhardt und Bernd Beuscher hier noch die Zitate eines weiteren evangelischen Theologen, nÀmlich Ulrich Körtner (Wien), veröffentlicht auf evangelisch.de am 30.9.2019

Greta Thunberg wahlweise als humorlose Prophetin eines neuen Klimagottes oder als moderne Jeanne d’Arc zu etikettieren oder sie, wenn einem, wie Johannes Schneider in der Zeit, Anleihen in der griechischen Mythologie lieber sind, mit dem unverwundbaren Prometheus zu vergleichen, mag nicht ganz aus der Luft gegriffen sein.

nicht ganz aus der Luft gegriffen?

An der Bewegung Fridays for Future fÀllt wiederum ihre WissenschaftsglÀubigkeit auf. Nicht, dass ich die SeriositÀt der Klimaforschung und ihrer verschiedenen Szenarien grundsÀtzlich in Abrede stellen möchte, aber die ihr zugebilligte Rolle als Letztinstanz in politischen Fragen rÀumt ihr eine quasireligiöse Stellung ein.

Quasireligion schon wieder? Letztinstanz?

Der Einsatz fĂŒr eine konsequente Klimapolitik ist nötig und sinnvoll. Die hehren Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens werden vermutlich dennoch nicht erreicht werden. Das Wachstum der Weltbevölkerung und ihr steigender Energiehunger werden die sich hoffentlich einstellenden Erfolge bei Klimaschutz wieder aufzehren.

Hehre Ziele? Aufzehren? RealitÀtsverlust?

 

CC-BY-NC Science Surf , accessed 17.08.2026

Noch ein evangelischer Theologe zum Klimathema

Neben Ralf Frisch und Rochus Leonhardt gibt es noch einen dritten evangelischen Theologen, Bernd Beuscher (Evangelische Hochschule Rheinland-Pfalz).

Der selbsternannte Experte fĂŒr Kanner/Asperger und fĂŒr Weltklima-Fragen sagt in einem Vortrag auf der Jahreskonferenz für Schulseelsorge der EKKW und EKHN im März 2019, Zitat

.. als politische AnfĂŒhrerin und moralisches Vorbild ist sie eine gefĂ€hrliche Fehlbesetzung. Hier ist im Gegenteil die besondere Begabung fĂŒr die Kunst der Diplomatie gefragt. Deren buchstĂ€blich langweilige Instrumente wie Geduld, Kompromiss und Kleinschrittigkeit bringen allerdings auf dem Markt der Aufmerksamkeit und der Demokratie kaum noch Quote. Greta Thunberg ist noch jung. Aber bald schon wird ihr dĂ€mmern, dass ihr als Protest gedachter Akt nur aktiver Teil der grassierenden gesellschaftlichen Parentifizierung ist, also der Verantwortungslosigkeit der Erwachsenen, die sie beklagt. Bisher war dies - zum großen Entsetzen der VorlĂ€ufer – noch immer die Vorstufe zu Terrorismus. Gott bewahre uns vor einer Weltrettungskirche der Selbstgerechtigkeit mit einer aspergerbegabten PĂ€pstin… Wie nur Ruhe finden und einmal grĂŒndlich ausschlafen zwischen Babel (dem Expertenstimmengewirr der Pros und Contras) und Bubble (dem kulturpessimistischen Technikressentiment im Kerngemeindemilieu)?

Auch hier: ad personam, krawallig, misogyn, wissenschaftsskeptisch und beleidigend.

 

CC-BY-NC Science Surf , accessed 17.08.2026