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Und noch ein evangelischer Theologe zur Klimakrise

Nach Zitaten von Ralf FrischRochus Leonhardt und Bernd Beuscher hier noch die Zitate eines weiteren  evangelischen Theologen, nämlich Ulrich Körtner (Wien), veröffentlicht auf evangelisch.de am 30.9.2019

Greta Thunberg wahlweise als humorlose Prophetin eines neuen Klimagottes oder als moderne Jeanne d’Arc zu etikettieren oder sie, wenn einem, wie Johannes Schneider in der Zeit, Anleihen in der griechischen Mythologie lieber sind, mit dem unverwundbaren Prometheus zu vergleichen, mag nicht ganz aus der Luft gegriffen sein.

nicht ganz aus der Luft gegriffen?

An der Bewegung Fridays for Future fällt wiederum ihre Wissenschaftsgläubigkeit auf. Nicht, dass ich die Seriosität der Klimaforschung und ihrer verschiedenen Szenarien grundsätzlich in Abrede stellen möchte, aber die ihr zugebilligte Rolle als Letztinstanz in politischen Fragen räumt ihr eine quasireligiöse Stellung ein.

Quasireligion? Letztinstanz?

Der Einsatz für eine konsequente Klimapolitik ist nötig und sinnvoll. Die hehren Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens werden vermutlich dennoch nicht erreicht werden. Das Wachstum der Weltbevölkerung und ihr steigender Energiehunger werden die sich hoffentlich einstellenden Erfolge bei Klimaschutz wieder aufzehren.

Hehre Ziele? Aufzehren? Realitätsverlust?

Noch ein evangelischer Theologe zum Klimathema

Neben Ralf Frisch und Rochus Leonhardt gibt es noch einen dritten evangelischen Theologen, Bernd Beuscher (Evangelische Hochschule Rheinland-Pfalz). Der selbsternannte Experte für Kanner/Asperger als auch für Weltklima-Fragen sagt in einem Vortrag auf der Jahreskonferenz für Schulseelsorge der EKKW und EKHN im März 2019, Zitat

.. als politische Anführerin und moralisches Vorbild ist sie eine gefährliche Fehlbesetzung. Hier ist im Gegenteil die besondere Begabung für die Kunst der Diplomatie gefragt. Deren buchstäblich langweilige Instrumente wie Geduld, Kompromiss und Kleinschrittigkeit bringen allerdings auf dem Markt der Aufmerksamkeit und der Demokratie kaum noch Quote. Greta Thunberg ist noch jung. Aber bald schon wird ihr dämmern, dass ihr als Protest gedachter Akt nur aktiver Teil der grassierenden gesellschaftlichen Parentifizierung ist, also der Verantwortungslosigkeit der Erwachsenen, die sie beklagt. Bisher war dies – zum großen Entsetzen der Vorläufer – noch immer die Vorstufe zu Terrorismus. Gott bewahre uns vor einer Weltrettungskirche der Selbstgerechtigkeit mit einer aspergerbegabten Päpstin… Wie nur Ruhe finden und einmal gründlich ausschlafen zwischen Babel (dem Expertenstimmengewirr der Pros und Contras) und Bubble (dem kulturpessimistischen Technikressentiment im Kerngemeindemilieu)?

Auch hier: ad personam, krawallig, misogyn, wissenschaftsskeptisch und beleidigend.

Über Blockwarte und U-Boote

Zu dem angekündigten Rentzing Rücktritt muss man eigentlich nichts mehr sagen. Evelyn Finger und Wolfgang Thielmann haben in dieser Woche in der ZEIT die Diskussion erschöpfend zusammengefasst “Ein Bischof flieht aus dem Amt“.

Rentzing wurde Bischof im Jahr der Flüchtlingskrise, in einem Bundesland, wo später die blauen Erfolgswahlkreise der AfD genau auf dem Gebiet der frommen Gemeinde lagen: im Erzgebirge, im Vogtland, im evqngelikalen bible belt des Ostens. Wo in manchen Dörfern am Ende der kirchenfeindlichen DDR noch immer neunzig Prozent Kirchenmitglieder leben. … Nein, Rentzing sei absolut kein Rechter gewesen, …., aber er hätte gegen rechts mehr in die Offensive gehen müssen.

Aber dass nun wieder ein systematischer Theologe aufsteht, diesmal Rochus Leonhardt, und das wieder bei zeitzeichen, ja wieder zeitzeichen, das ist nun doch bemerkenswert. Zitat Leonhardt (geboren 1965 in Leipzig)

Wie etlichen anderen Akteuren im gesamtdeutschen kirchenamtlichen Protestantismus ist daher auch den Leipziger Petenten vorzuwerfen, dass sie dazu neigen, ihre – als solche respektablen – politischen Auffassungen religiös zu überhöhen, indem sie die von ihnen affirmierte AfD-Ausgrenzungs-Agenda als alternativlose handlungspraktische Folge des christlichen Glaubens ausgeben.
Mit Nächstenliebe hat das alles nichts zu tun, eher mit einer denunziatorischen Leitkultur, in der sich kleingeistige Blockwartmentalität als vom Glauben getragene demokratische Gesinnung ausgibt. Und von Klarheit kann erst recht keine Rede sein. Es sei denn, man versteht darunter die filterblasentypische fensterlose Helle einer voll ausgeleuchteten politischen Homogenität. Ich hoffe, dass in dieser Art von Klarheit nicht die Zukunft des evangelischen Christentums in Deutschland liegen wird.

Die AfD scheint also auch für diesen Theologen eine durchaus wählbare Alternative darzustellen, wenn er von Ausgrenzungs-Agenda spricht. Hat er überhaupt die Original Texte Rentzings gelesen?

Ich hoffe jedenfall weiter auf klare Worte der evangelischen Kirche zu Fremdenhass und Homophobie.  Philipp Greifenstein brandmarkt auch umgehend seine Nazirhetorik und fährt fort

Die sächsische Landeskirche befindet sich in einer geistlichen Notlage. Das gilt für Rentzings Gegner wie Freunde. Letztere wähnen den Bischof als Opfer der „political correctness“ und des Furors der Liberalen. Ihre Entrüstung wird von Akteuren der christlichen Rechten wie Helmut Matthies (Idea), Politikern der AfD und CDU und evangelikalen Kulturkämpfern wie Ulrich Parzany geschürt und kanalisiert. Diesen Kräften entgleitet im zurücktretenden Landesbischof eine Symbolfigur für den Kampf gegen die Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften im Besonderen und „den Zeitgeist“ im Allgemeinen. … Andere sehen in Carsten Rentzing ein „U-Boot“ genau dieser rechten Kreise, das nun – angestoßen von einem anonymen Informanten – enttarnt werden konnte. Die Idee ist amüsant, dass es in den evangelischen Kirchen rechter „U-Boote“ bedürfte. Rechte Christen operieren nicht im Verborgenen, ihre Medien und Vereine sind in den evangelischen Kirchen allgegenwärtig – und zwar überall im deutschsprachigen Raum!

Allein mir fehlt der Glaube, dass die Unterscheidung von vorletzten und letzten Dingen von Greifenstein wirklich weiter hilft, Eure Rede sei nein, nein – ἔστω δὲ ὁ λόγος ὑμῶν ναὶ ναί, οὒ οὔ· τὸ δὲ περισσὸν τούτων ἐκ τοῦ πονηροῦ ἐστιν.

Ach Sachsen, schreibt die ZEIT.

Sachsen sei von Pietismus genauso geprägt wie von der Aufklärung. SED Hochburg und am Ende doch die friedliche Revolution.

Aber “wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen. Wer die Gegenwart nicht versteht, kann die Zukunft nicht gestalten” (Bergmann). Daher also doch noch ein Blick zurück. In den Kommentaren bei der Petition schreibt  Karl Nolle

Rentzing wird wohl in der Dresdner Frauenkirche nicht mehr predigen und dort an die Tradition des von 1933-1945 amtierenden Landesbischof Friedrich Coch, anknüpfen, der seit 1931 Mitglied der NSDAP und Mitglied der NSDAP Gauleitung war (natürlich war das auch reine Privatsache). Coch ist der Landesbischof, der 1934 die Frauenkirche in Dresden zum Dom Deutscher Christen umbenannte. Er durchschritt zu seiner Amtseinführung mit Hitlergruß ein Spalier von vor der Frauenkirche angetretenen Hitlerjugend. Die ehrwürdige Frauenkirche war mit einer riesigen Hakenkreuzfahne geschmückt, als das neue Symbol deutscher Christen, ein Kreuz mit Haken.

Warum die Alliierten auf die Frauenkirche Ihre Bomben abgeworfen haben (das Lutherdenkmal daneben aber stehen liessen) scheint mir nun auch keine große Frage mehr zu sein.

Addendum 12.11.2019

Arnd Henze

Die Debatte um den rechtsnationale Vergangenheit des sächsischen Bischofs Carsten Rentzing hat eine viel dramatischere Nachricht überlagert: bei den Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen hat fast ein Viertel der Kirchenmitglieder die AfD gewählt! Alle Hoffnungen, der christliche Glaube bilde eine immunisierende Kraft gegenüber den Verlockungen völkisch-nationalistischer und autoritärer Ressentiments, sind damit empirisch widerlegt. Im Raum der evangelischen Kirche formiert sich eine Religiöse Rechte, die überall dort Raum greift, wo ihr nicht entschieden Grenzen und überzeugende Alternativen entgegen gesetzt werden.

Die EKD, die Ethik und der Bundesverband der Musikindustrie

Interessant wäre doch mal zu sehen, wer in dem Echo “Ethikrat” Mitglied ist. Laut nordbayern.de gibt es den Ethikrat seit 2013, Vorsitzender ist der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Börnsen, *1942, politischer B-Promi, Ex Realschullehrer für Geschichte, Wirtschaft/Politik und Religion. Dann gibt es in dem Beirat noch “sonstige Vertretern des öffentlichen Lebens, von Religionsgemeinschaften, des Deutschen Musikrats, der Lehrerschaft und des Deutschen Kulturrats”, die aber schon etwas schwieriger zu recherchieren sind. Aber da heute der Präsident des Deutschen Kulturrates, Christian Höppner, zurückgetreten ist, wissen wir nun auch das zweite Mitglied. Damit lassen sich nun über einen Blog auch die restlichen Mitglieder auffinden

Wolfgang Börnsen (Ex MdB)
Klaus-Martin Bresgott (Rat der Evangelischen Kirche Deutschland)
Christian Höppner (Deutscher Kulturrat)
Martin-Maria Krüger (Deutscher Musikrat)
Uta Losem (Katholisches Büro)
Kurt Mehnert (Folkwang-Universität)
Ole Oltmann (Musikpädagoge)

Wer ist Klaus-Martin Bresgott? *1967 in Greifswald, Germanist, an anderer Stelle auch Kunsthistoriker, seit 9 Jahren Kulturmanager bei der EKD.
Und wer ist Uta Losem? Juristische Referentin im Kommmisariat der deutschen Bischöfe, befasst sich ansonsten mit Sozialpolitik, Arbeits- und Dienstrecht, Medien und Datenschutz.
Mehr zu dem Ethikrat bei Thomas Schreiber

Die damalige Position der Musikwirtschaft, das heißt der verantwortlichen Veranstalter des Echos, war: Die Aussagen sind durch die Meinungsfreiheit gedeckt; und die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat die Songs nicht indiziert. Mit anderen Worten: Wir verkaufen alles, was sich verkauft, eine Haltung haben wir als Labels nicht. Damals wurde der sogenannte Ethikrat ins Leben gerufen, weil der Verband sich die Hände nicht selber schmutzig machen wollte – allerdings auch erst, nachdem ich als Redakteur damit gedroht hatte, die FreiWild betreffenden Teile der Veranstaltung nicht zu senden.

 

Nachtrag 21.4.
Nur das katholische Mitglied des Ethikrats hat offensichtlich gegen die Entscheidung gestimmt, Kollegah und Farid Bang auszuzeichnen. Der EKD Vertreter Bresgott reagiert nicht auf meine Emails und Dr. habil. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter des Rates der EKD und Bresgotts Vorgesetzter behauptet dreist, der Ethikrat hätte schließlich die Problematik bekannt gemacht (dabei hatte vorher Frau Knobloch protestiert), er redet das Problem klein “Der Echo ist ein Wirtschaftspreis” (hat niemand bestritten), man würde nicht zensieren wollen (darum ging es nicht sondern um eine Auszeichnung) und flüchtet sich zuletzt in Allgemeinplätze (aus allem schlechten kann etwas gutes entstehen).

 

Nachtrag 22.4.
Warum eigentlich die Unfähigkeit der evangelischen Kirche, sich vom nationalsozialistischen Sumpf zu distanzieren? Ist es die Nähe zu Luthers judenfeindlichen Pamphleten? Die Nähe von protestantischen Fleiß, Disziplin und Pflichtbewusstsein und dem nahtlosen Übergang in die “Arbeit macht frei” Ideologie? Die unsägliche Anbiederung an den NS Staat? Im Luther Gedenkjahr 2017 wurden mehr als ein Dutzend Glocken gefunden, die völlig inakzeptablen Widmungen und Symbolen aus der NS-Zeit hatten. Dabei war aber nur eine einzige katholische Glocke.
Kein Wunder, so Manfred Gailus in der TAZ, gehörten in den evangelischen Landeskirchen etwa 15 bis 20 Prozent der Pfarrer der NSDAP an. Die evangelische Kirche geriert sich heute gerne so, als hätte es nur Bonhoeffer gegeben und nicht auch Müller, Meiser und Hoff. Und in dem berüchtigten “Pfarrerblock” im KZ Dachau sassen 2579 katholische aber nur 109 evangelische Geistliche ein. Der evangelischer Pfarrer Alfred Schemmel  war SS-Kompanieführer im Konzentrationslager Auschwitz.
Und die Stuttgarter Erklärung? Daß wir “nicht mutiger bekannt, nicht treuer gebetet, nicht fröhlicher geglaubt und nicht brennender geliebt haben”?
Es hätte völlig gereicht, wenn die evangelische Kirche nicht die eigenen Leute ans Messer geliefert hätte. Oder sich nach 1945 bei den Angehörigen entschuldigt hätte.
Und im Jahr 2018 hätte nun mal ein EKD Vertreter sein Veto einlegen. Oder wenn seine Geistesgegenwart dafür nicht reicht, dann könnte sich sein Chef anschliessend für sein komplettes Versagen entschuldigen können. Nichts davon ist passiert.

 

Nachtrag 23.4.
Mein kritischer Kommentar auf Chrismon wird zensiert.

 

Nachtrag 24.4.
Johann Hinrich Claussen wirbt gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea erneut für eine faire Beurteilung der Entscheidung des Gremiums und wiederholt die Falschdarstellung, dass der Ethikbeirat als erster das Rapperduo kritisiert und damit eine Debatte angestoßen habe. Ausserdem kommt wieder das unsägliche Argument “müsse man sich fragen, ob man mit einem Ausschluss das eigentliche Problem aus der Welt geschafft hätte oder ob man solche Provokationen dadurch nicht noch befördere”. Das ist eine Verdrehung der Tatsachen, denn der Echo Beirat hat für den Auftritt und für die Auszeichnung gestimmt (und damit unzähligen anderen Echo Preisträgern große Probleme geschaffen). So braucht es also weiterhin eine Katholikin, um dem EKD Repräsentanten protestantische Ethik zu erklären. Der Rest ist Rückzugsgefecht, wenn sich Claussen sich dann über die Zukunft eines Musikpreises auslässt, den niemand interessiert. Die Selbstabschaffung des Ethikrates ist die einzig sinnvolle Äusserung von Claussen in der Diskussion, denn ein solcher Ethikrat ist in der Tat verzichtbar.

 

Nachtrag 25.4.
Der Sonntag aus Sachsen schreibt

Für die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ist das eine Blamage, die Konsequenzen haben muss: Der Vertreter der EKD im Beirat des Musikpreises Echo hat für die Zulassung der Skandalrapper Farid Bang und Kollegah zur Preisverleihung gestimmt – trotz übelster antisemitischer Texte auf deren Album »Jung, Brutal, Gutaussehend 3«. Eigentlich ist das unvorstellbar. Denn hatte sich die EKD nicht gerade im Vorfeld des Reformationsjubiläums auf ihr besonderes Verhältnis zu Israel und dem jüdischen Volk besonnen? Hatte man nicht in unzähligen Erklärungen Luthers Antisemitismus und die christliche Judenmission verurteilt? Wie kann es sein, dass ein Mitarbeiter des EKD-Kulturbüros dann trotzdem so ein Votum abgibt? Eines ist klar: Die bescheidenen Erklärungsversuche, die der Kulturbeauftragte Johann Hinrich Claussen … überzeugen nicht.

Der Spiegel meldet kurz darauf, dass der Musikpreis Echo abgeschafft wird.

 

Nachtrag 26.4.
jetzt.de Zitat:

Die Zensurkreischer mögen jetzt gerne ihre Troll-Kommentare vorformulieren. Uns als Gesellschaft aber sollte daran gelegen sein, dass beim wichtigsten deutschen Musikpreis keine Musik prämiert wird, die mit Antisemitismus, Homophobie, Frauenfeindlichkeit oder Rassismus spielt. Natürlich sollte dabei jedem Vorwurf zunächst ausgiebig nachgegangen werden … Wer soll das beurteilen? Hier am besten direkt zum nächsten Punkt: Nicht irgendeine Jury!

Die EKD wird da bestimmt nicht mehr gefragt werden. Dennoch vermeldet der evangelische Pressedienst heute

Der Kulturbeauftragte der evangelischen Kirche, Johann Hinrich Claussen, hat die Abschaffung des Musikpreises Echo begrüßt. Ein solche Auszeichnung sollte aufgrund von „Preiswürdigkeit“, ästhetischer Qualität und Grundeinstellung der Künstler vergeben werden, aber nicht aufgrund von Verkaufszahlen mit ein „bisschen Jury-Brimborium“ drumherum, sagte Claussen dem epd am 25. April in Berlin. Insofern sei die Entscheidung des Bundesverbands Musikindustrie sinnfällig, sagte der Beauftragte der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD).

Vielleicht sollte man nicht nur den Echo abschaffen, sondern auch das EKD Kulturbüro neu besetzen? Aber was ist von einem EKD Funktionär auch zu erwarten über den der Tagesspiegel schreibt

Talar und weiße Halskrause müssen sein, wenn Johann Hinrich Claussen auf die Kanzel von St Nicolai in Harvestehude steigt. Beides sind Relikte aus früheren Jahrhunderten, … Anders als Pfarrerkollegen, die in den 80er Jahren über Friedensmärsche und Anti-Atomkraft-Debatten in die evangelische Kirche hineinsozialisiert wurden und wenig auf Äußerlichkeiten achten, legt der 51-jährige Claussen Wert auf traditionelle Formen.

Ein Kommentar darunter bezweifelt die Sinnhaftigkeit eines Postens “Kulturbeauftragter der evangelischen Kirche” die vielen nicht ohne weiteres zu vermitteln ist.

Nachtrag 23.10.19
katholisch.de

Der Historiker Michael Wolffsohn und der Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Johann Hinrich Claussen, kritisieren die Nicht-Einladung von AfD-Vertretern zum Evangelischen Kirchentag.