Ulrich Dirnagl hat ein lesenswertes Stück im LJ 11/2017, S.25
… Wir arbeiten in Gruppen von im Schnitt acht Forschern (inklusive Studenten), die durchweg Arbeitsverträge über wenige Jahre haben – und mit Fördergeldern, die höchstens für drei Jahre gesichert sind. Die Forschungsstrategien und Ergebnisse werden bis zur endgültigen Publikation unter Verschluss gehalten, man könnte ja gescoopt werden.
Data Sharing? Um Himmels willen. Hab' ich ja nichts davon, könnte im Zweifelsfall sogar schaden. Wie verrückt aber ist die Frage, ob sich die grundlegenden Fragen der Biowissenschaften und der Medizin nicht besser in multinationalen, koordinierten sowie ausreichend und langfristig alimentierten Kooperationsprojek-ten aufklären ließen? Sollte man das wenigstens nicht mal ausprobieren? Continue reading Beutegemeinschaften



