Was tun? 6000 Tote (XXXI)

Das DÄ fasst zusammen, was man mit wissenschaftlich gesicherten Daten machen kann,  um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. In den letzten Jahren wurden weltweit diverse Gesetze und Programme mit dem Ziel eingeführt, die Luftverschmutzung durch Feinstaub, Stickstoffoxide und andere Schadstoffe zu reduzieren. Dazu zählen beispielsweise regulatorische Maßnahmen gegenüber der Industrie, die Einrichtung von Umweltzonen, … Continue reading Was tun? 6000 Tote (XXXI)

Endlich (6000 Tote XXX)

Dass Benziner dreckiger sind als Diesel hat sich nun also doch herum gesprochen. Entgegen der landläufigen Meinung sind Dieselfahrzeuge nicht die Hauptverursacher von Feinstaub. Seit 2011 werden in Europa alle neuen Selbstzünder serienmäßig mit einem geschlossenen Rußsieb meist aus Keramik ausgerüstet. In dreckigen Städten wirken sie daher wie Staubsauger, die partikelhaltige Außenluft filtern. Weitgehend unbemerkt … Continue reading Endlich (6000 Tote XXX)

Immer alberner (6000 Tote XXIX)

Schweine sind gefährlicher als Dieselautos, war in der Tagesschau im Januar unter Berufung auf eine Studie des Mainzer MPI für Chemie zu hören. Die vorzeitigen Todesfälle durch Feinstaub kommen angeblich durch Ammoniak-Ausgasungen aus der Gülle zustande und verbinden sich in der Atmosphäre mit anderen Gasen zu Feinstaub. NH3 is also a major alkaline gas in the atmosphere … Continue reading Immer alberner (6000 Tote XXIX)

Die DZL Stellungnahme (6000 Tote XXVII)

Es wäre schön, wenn die Diskussion endlich befriedigt werden könnte, aber ich fürchte, es wird sie nicht mit den vielen Pressemitteilungen. Im Gegenteil, manche Autoren diskreditieren nicht nur sich, sondern auch die Wissenschaft. Die DZL-Jahrestagung in Mannheim zum Anlass nehmend, stellt das DZL hinsichtlich seiner Position folgendes fest: 1) Der gegenwärtig intensiv diskutierte Grenzwert von … Continue reading Die DZL Stellungnahme (6000 Tote XXVII)

Ein Missverständnis (6000 Tote XXVIII)

Alles nur ein großes Missverständnis? Alexander Kekulé schrieb schon im letzten Jahr in der ZEIT Bei Gesunden hingegen gibt es bis 1000 μg/m3 keinen messbaren Effekt. Die US-Umweltbehörde Epa hat deshalb den Grenzwert für Außenluft auf 100 μg/m3 festgesetzt – damit wäre Deutschland weit im grünen Bereich. Wie kam die EU also auf ihren viel … Continue reading Ein Missverständnis (6000 Tote XXVIII)

NO2 Chemie (6000 Tote XXVI)

Es wäre doch mal ganz interessant, wie denn die Verteilung der Luftschadstoffverteilung 1989 in München war. Damals mussten wir noch mühsam von Hand die Polygonzüge aus einem Falk Stadtplan auf Milimeterpapier abmessen und durften dann auch nur eine Verkehrskarte abbilden. Mittlerweile gibt es aber die Sprengelgrenzen für alle Schulbezirke im BayernAtlas online, so dass wir … Continue reading NO2 Chemie (6000 Tote XXVI)

Falsche Formel (6000 Tote XXV)

Hörenswerte Interviews u.a. mit Alexander Keule und Peter Morfeld. Der DLF versucht sich auch an der Frage, wann Studien Hand und Fuß haben, versagt aber dabei kläglich bei der Antwort. Ist das so schwer zu verstehen? Analog zu den Evidenzklassen der klinischen Studien gilt auch in der Epidemiologie: * Studien über Regionen können (ohne vollständige individuelle Risikoprofile) … Continue reading Falsche Formel (6000 Tote XXV)

NO2 Merksätze (6000 Tote XXIV)

NO2 ist in hoher Konzentration ein Reizgas. NO2 in niedriger Konzentration ist kein Reizgas. Niedriges NO2 ist ein guter Marker für Abgase direkt an der Strasse. Niedriges NO2 nicht an der Strasse gemessen ist kein guter Marker für Abgasbelastung. Niedriges NO2 im Innenraum war bisher epidemiologisch uninteressant. Das Wir-haben-tausend-NO2–Studien-Argument sagt eigentlich nur, dass es keine … Continue reading NO2 Merksätze (6000 Tote XXIV)

Wirklich innovative Studien (6000 Tote XXI)

Statt sich in uferlose NO2 Diskussionen zu verheddern, habe andere Forscher wie Junkermann wirklich innovative Projekte gemacht. Es stellt es sich jedenfalls nun immer mehr heraus, wie groß doch die methodischen Schwächen der NO2 Szene im Outdoor-Bereich sind und welche Defizite es im Indoor Bereich gibt: Nach meiner Information gibt es nicht eine einzige NO2 Mortalitätsstudie, … Continue reading Wirklich innovative Studien (6000 Tote XXI)

NO2 Effekte von aussen betrachtet (6000 Tote XX)

Es ist ja schon verblüffend, welchen großen Effekt der Sozialstatus (gemessen am Haushaltseinkommen) auf die Lebenserwartung bzw. Mortalität hat – hier demonstriert an RKI Daten. Was auch immer die Gründe sind – es ist wohl die Kombination verhaltenskorrelierter Risikofaktoren, von billiger Nahrung, Alkohol, Rauchen, sportliche Inaktivität, Übergewicht, Stress durch Arbeitslosigkeit, Sozialhilfe oder Niedrigeinkommen – ein Teufelskreis. … Continue reading NO2 Effekte von aussen betrachtet (6000 Tote XX)