Don’t tell me what to do my friend
You’ll break more hearts than you can mend
I know myself like no one else
Nothing to defend Continue reading Till the end
Don’t tell me what to do my friend
You’ll break more hearts than you can mend
I know myself like no one else
Nothing to defend Continue reading Till the end
Für einen Vortrag (ohne Internetverbindung) würde ich gerne ein Video von der ZEIT Webseite zeigen. Leider haben sich die ZEIT Macher große Mühe gegeben, das zu unterbinden obwohl der Stream zu 100% aus dem Bundestag kommt.
Es geht geht aber recht einfach auf dem Mac: zuerst die Adresse des Streams im HTML der Webseite suchen, ffmpeg installieren, ein Termin Fenster aufmachen, und dann eingeben
./ffmpeg -i "http://c.brightcove.com/services/mobile/streaming/index/rendition.m3u8?assetId=4599992246001&pubId=18140073001&videoId=4599874750001" -c:v copy -c:a copy -f mpegts bundestag.ts
(für SPIEGEL Videos braucht man rtmpdump).
Es war überfällig. Nach Schulz nun auch Maas mit einer Charta der digitalen Grundrechte
Heute nutzen wir fasziniert viele der digitalen Möglichkeiten und schaudern doch zugleich angesichts der Kollateralschäden: von der zunehmenden Auflösung unserer Privatsphäre über die Manipulierbarkeit menschliches Verhaltens bis hin zur Machtfülle der fünf Oligarchen des Westens - Amazon, Apple, Facebook, Google und Microsoft.
Dabei hätte es keine der Oligarchen wirklich geben müssen, wenn unsere Forschungs- und Wirtschaftsminister nur etwas Weitsicht bewiesen hätten. Nun muss es also der Justizminister richten
§1 Jeder Mensch hat das Recht auf Zugang zum Internet.
§2 Jeder Mensch hat das Recht, über seine persönlichen Daten selbst zu bestimmen.
§3 Jeder Mensch hat das Recht, über seine digitale Identität selbst zu bestimmen. Jeder Mensch hat ein Recht auf Vergessenen werden.
§4 Kein Mensch darf zum Objekt eines Algorithmus werden.
§5 Jeder Mensch hat das Recht, seine Meinung im Internet frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Eine Zensur findet nicht statt.
§6 Das Recht, seine Meinung im Internet zu äußern, befreit niemanden davon, die allgemeinen Gesetze und das Persönlichkeitsrecht seiner Mitmenschen zu beachten.
§7 Jeder Mensch hat ein Recht darauf, dass seine Arbeit angemessen bezahlt wird, wenn er Dienstleistungen im Internet erbringt oder sie über das Internet vermittelt.
§8 Alle Urheber und ausübenden Künstler haben das Recht auf einen fairen Anteil an den Erträgen der digitalen Nutzung ihrer Werke.
§9 Der Staat gewährleistet die Netzneutralität.
§10 Niemand darf seine wirtschaftliche Macht missbrauchen. Der Staat verhindert Monopole und Kartelle; er fördert Vielfalt und Wettbewerb.
§11 Jeder Mensch hat ein Recht auf Datensicherheit.
§12 Die Staaten schaffen ein Völkerrecht des Netzes, um die Freiheit des Internets weltweit zu sichern.
§13 Jeder Mensch hat das Recht auf eine analoge Welt. Niemand darf ungerechtfertigt benachteiligt werden, weil er digitale Dienstleistungen nicht nutzt.
wird fortgesetzt.
Oft fiel in den letzten Wochen das Argument, der Islam bräuchte auch eine Reformation, einen neuen Luther (FAZ, Welt, ZEIT). Das Argument ist allerdings nicht übermässig originell. Die Reformation war zwar langfristig gesehen ein Modernisierungsschub aber Continue reading Ihr Wittenberg ist Kairo
Die Verengung oder besser das Übermächtigwerden, die “Radikalisierung” einer Idee, ist in der psychiatrischen Praxis, bei diversen Sportarten, in der Religionssoziologie aber auch im alltäglichen Wissenschaftsbetrieb zu sehen.
Leider weiss man aber nur sehr wenig, warum Menschen radikalisieren. Dabei wäre es dringend notwendig, den zugrunde liegenden Mechanismus zu verstehen, jedenfalls unendlich notwendiger, als militärische Kriege zu führen.
Continue reading Gründe der Radikalisierung
Evolution isn’t down to chance alone, the New Scientist has been reviewing last year “Arrival of the fittest” by Andreas Wagner. Just by sheer numbers
The problem is that the library is so vast … that the odds of evolution stumbling across the specific "book" it needs … are practically zero. Something else must guide evolution through the library.
And Wagner tells us that Continue reading Evolution is not by chance alone
Excel ist so etwas wie die eierlegende Wollmilchsau für Nichtprogrammierer, die aber trotzdem ihre Milchmädchenrechnung auf dem Computer machen wollen.
Leider, und das ist immer wieder die Erfahrung, Excelsheets strotzen vor Fehlern. Da werden Zeilen in Bereichen vergessen, per Hand Änderungen eingefügt, da stimmen Formeln und Rundungen nicht. Was alles lange bekannt ist. Continue reading Excel Sheet – vergiss es
Well, I have been supporting startups even before Kickstarter and Indiego. Unfortunately Carbike never came into life, all my money was lost.
But if you think that science + arts are important, you can’t stop funding interesting projects. I even sold devices later for some unexpected problems (CloudFTP, The Nutter) or could not access the expected video projects (Bikes vs Cars).
But I see crowdfunding more like an altruistic way to support good ideas and do not feel scammed as many Zano backers.
Even right now where again two of my backed projects are in troubled water (Kraftwerk and Itraq) I see this as an experiment where I am not looking for revenues, at least not in the first instance. But maybe I would appreciate deadlines from the grant holders and any reason why they could not be met. And of course a note when the project is being dead.
Axel Trautmann and Jörg Kleine-Tebbe in their allergy book are citing extensively Eugen Bleuler, Springer 1921 “Das autistisch-undisziplinierte Denken in der Medizin und seine Überwindung“:
Irrtümer, nicht Lücken, hindern die Wissenschaft am Fortschreiten. Zu den folgenschwersten Irrtümern gehört, daß man meint, etwas zu wissen, was man nicht weiß; und wenn man sich auch nur vor andern den Anschein gibt, etwas zu wissen, was in Wirklichkeit unbekannt ist, so hat das auf die andern und schließ lieh auf sich selber die nämliche Wirkung. [Outright errors not just some deficits set back science]
They probably know how allergy research has been driven by wrong assumptions.
Some people now even claim (according to press releases) that an allergy cure by altering the microbiome is being just around the corner. This is a bit like Otto Lilienthal, after some first drawings of a new wing speculating about an Airbus A380 to become the world’s largest passenger airliner. Continue reading The world is not germfree, and will never be
Germanisten, Juristen und Theologen werden wohl zu den letzten Hütern der deutschen Sprache.
… dass es an den Hochschulen immer stärkere Neigungen gibt, Deutsch als Sprache zu verbannen. In nur noch wenigen Fächern publizieren Forscher in nennenswertem Umfang auf Deutsch. In den Naturwissenschaften wird in deutscher Sprache kaum noch etwas von Bedeutung veröffentlicht; die deutsche Fachterminologie verschwindet. Auch das Studium ist von der Übermacht des Englischen durchdrungen: Die Fachhochschulen nennen sich schon länger »Universities of Applied Sciences«; das Zentralinstitut für Lehrerbildung der Humboldt Universität heißt »Professional School of Education«. In manchen Exzellenzclustern wird auf Englisch kommuniziert, sobald auch nur ein Teilnehmer des Deutschen nicht mächtig ist.
Das ist aber nur scheinbar ein Fortschritt. In der Wirklichkeit gehen die Universitäten gerade an ihren verballhornten Pidgin-Englisch zu Grunde. Denn kaum einer der Gastwissenschaftler, denen zuliebe Englisch gesprochen wird, spricht selbst gut Englisch. Und was bleibt ist dann, wie es der Academics Artikel höflich ausdrückt, das Bologna Imponierdeutsch, oder nur noch der pure Klamauk.
Es gibt eben kein sprachunabhängiges Denken. Die völlig falsch verstandenen Internationalisierung wird zum Bumerang , ganz einfach, weil sich keiner mehr die Mühe macht, die richtigen Worte zu finden. Das findet auch Roland Kaehlbrandt
Letztlich verbirgt sich hinter diesen Erscheinungen des Wissenschaftsbetriebes eine Fehleinschätzung der Sprache. Sie wird als beliebig austauschbares Instrumentarium für sprachunabhängiges Denken angesehen. Das ist aber falsch. Unsere alten Hochsprachen sind feinste Werkzeuge des Ausdrucks, des Denkens und des Handelns, die wiederum unser Denken und Handeln stark beeinflussen.
Es war eigentlich nur eine kleine Meldung: Google wird mit dem Übergang in die neue Gesellschaftsform Alphabet auch sein Motto ändern. Von “Tue nichts Böses” (“Don’t be evil”) zu “Tue das Richtige” (“Do the right thing.”).
In einer säkularen Welt ist es natürlich wichtig, dass jede Firma ihr eigenes Motto hat, ethisch hochwertig, immer Premium und dabei die Einzigartigkeit betonen. Audi – Vorsprung durch Technik , BMW – Freude am Fahren.
Und Google, obwohl die Firma eigentlich weg will vom Image des Datenkraken, fällt dann nichts besseres ein als das “Don’t be evil” zu streichen?
3.1.2020 Update
SZ / Simon Hurtz
Staatliche Zensur in China und Militärforschung in den USA: Früher wäre das bei Google undenkbar gewesen, sagt ein ehemaliger Top-Manager und erhebt schwere Vorwürfe… Während seiner elf Jahre bei Google wuchs das Unternehmenvon 10 000 auf mehr als 100 000 Mitarbeiter. “Jedes Jahr kamen Tausende hinzu und überstimmten jene, die sich dafür einsetzen, die ursprünglichen Werte und Kultur des Unternehmens zu bewahren”, schreibt LaJeunesse.
Es ist gibt kaum keinen dümmeren Satz. Doch wer hat ihn wohl aufgebracht und warum? Continue reading Ich habe nichts zu verbergen
Edge has done it again: another foray into the idea of “reputation” in the age of the Internet.
What is interesting about Internet, and especially about the Web, is that Internet is not only an enormous reservoir of information, it is a reputational device. It means that it accumulates tons of evaluations of other people, so the information you get is pre-evaluated. This makes you go much faster. This is an evolutionary heuristic that we have, probably since the birth of the human mind. Follow the people who know how to treat information. Don’t go yourself for the solution. Follow those who have the solution. This is a super strong drive-to learn faster.
Thank you for reading this ;-)