Weight Loss Advice

23andme is again in the headlines

Consumer DNA-testing giant 23andMe Inc. plans to add new wellness offerings it hopes will help its customers shed a few pounds, but some genetics experts say the jury is still out on the science behind the products.
On Tuesday, the Mountain View, California-based company announced a partnership with Lark Health, an artificial-intelligence coaching service that delivers personalized advice for weight loss and diabetes prevention via an app. Lark will allow customers to incorporate weight-related genetic data from 23andMe into its service.

We don’t need artifical intelligence for that, just a simple BMI table

Underweight Below 18.5
Normal 18.5–24.9
Overweight 25.0–29.9
Obesity 30.0 and Above

According to NIH recommendations people who are considered obese (BMI >30) or those who are overweight (BMI of 25-29.9) and have two or more risk factors, it is recommended to lose weight. Even a small weight loss of 5 to 10 percent of your current weight will help lower your disease risk. Point. No need to send your money to 23andme, just give it to a charity now. 23andme has already enough money for selling private data of some other boobies.

 

CC-BY-NC Science Surf accessed 20.01.2026

Zum Wohle der Geschichte (6000 Tote II)

uebermedien.de geht heute dem Times Titelbild nach, das die Verstümmelung einer jungen hübschen Frau mit den Taliban und der westlichen Truppen-Stationierung in Verbindung bringt.

Man könnte behaupten, dass „zum Wohle der Geschichte“ die Narrative des barbarischen Taliban-Kämpfers, der seine Ehefrau unterdrückt, eben besser herhielt als ein brutales „Familiendrama“ […], welches keinen politischen Hintergrund besaß und obendrein nicht mit der Stationierung westlicher Truppen in Verbindung gebracht werden konnte.

Was das mit dem Dieselskandal in Deutschland zu tun hat? Nichts.

Oder doch. Auch hier wurden “zum Wohle der Geschichte”  vom Umweltbundesamt, einigen Wissenschaftlern und der Umwelthilfe Tote erfunden.

Es macht Sinn, den motorisierten Individualverkehr aus den Städten zu verbannen, das ist für mich keine Frage, spätestens seit meiner eigenen Studie in München. Die epidemiologischen Studien geben aber keine Evidenz für die aktuellen NO2 Grenzwerte her.

Epidemiologie hat sich wieder mal – wie bei Taubes 1995 – bis auf die Knochen blamiert. Ökologische Studien können viellecht zur Hypothesengenerierung dienen, aber nicht als Entscheidungsgrundlage; Google Stichwort hier ist “ecological fallacy“.

Es ist nicht im Wohl der Allgemeinheit und auch nicht zum Wohl der Umwelt, jetzt alle funktionsfähigen Diesel zu entsorgen und mit Elektrofahrzeugen zu ersetzen. Im Gegenteil, es ist eine gigantische Ressourcenverschwendung, die allenfalls dem Wohle der Industrie dient.

Siehe auch die neue ARD Doku  “Irrtümer lassen sich nicht dauerhaft durchhalten”.

Doku im Ersten: Das Diesel-Desaster am 7.1.2019

Die Euro-3-, Euro-4- und Euro-5-Norm machen über 70 Prozent der 15 Millionen Fahrzeuge des deutschen Dieselbestands aus. Mit der Verlagerung von Diesel auf Benzin oder Elektro haben wir dann eben morgen eine Ozon, Partikel, VOC oder Lithium Debatte.  Aber in der Zwischenzeit haben die Deutschen dann aber 10 Millionen neue Autos gekauft, vermutlich grössere und stärkere mit mehr CO2 Ausstoss aber dunkelgrüner Plakette. Das hat dann die von der Autoindustrie gesponserte Umwelthilfe perfekt hinbekommen.  Es ist einfach ein cleverer Schachzug wie die Industrie hier auch noch an den Grenzen des Wachstums Geschäfte machtl und dabei auch noch von der Regierung unterstützt wird. Weniger Autos, das würde die Luft weiter verbessern, das wäre ehrlich und nachhaltig. Aber nicht pseudowissenschaftliche NO2 Grenzwerte.

Um auf den Anfang zurückzukommen: Nach dem Abzug der US Truppen wird die Gewalt gegen Frauen bestehen bleiben, wenn es eben keine politisch motivierte sondern ganz alltägliche Gewalt gegen Frauen ist. Im Gegenteil, die Gewalt könnte noch viel mehr ausbrechen, nachdem die Taliban nun wieder völlig freie Fahrt haben.

“Das Gegenteil von gut ist gut gemeint” (Gottfried Benn).

Auf Englisch “The way to hell is paved with good intentions”.

Auf französisch “L’enfer est plein de bonnes volontés ou désirs” (Bernard de Clairvaux).

 

CC-BY-NC Science Surf accessed 20.01.2026

Einen Tesla kaufen oder doch besser Fahrrad fahren?

Ein neuer Vortrag des geschätzten Harald Lesch

(ich bin nicht sicher ob e-visions.com die Originalquelle für die folgende Modellrechnung ist; danach brauchen Tankstellen aber bald eine Fläche von 10 x 10 km)

Geht man von den unwiderlegbaren Fakten aus, dass zu Zeiten des Berufsverkehrs oder der Ferienreisewelle an einer eher kleineren Autobahntankstelle mit durchschnittlich 12 Zapfsäulen, an einem 24h-Tag, einer durchschnittlichen Tankzeit von 10 min pro Fahrzeug ca. 1700 Diesel-Fahrzeuge betankt werden, wird man ganz leicht feststellen, dass die Elektromobilität ein […] Märchen ist. Öffentliche Standard Ladesäule mit einer Ladeleistung von ca. 10kW-30kW benötigen immerhin 2-4 Stunden um ein normales E-Auto wieder voll aufzuladen. Natürlich kann ein Tesla auch in weniger als 1Std. geladen werden, jedoch fahren nicht nur Teslas auf deutschen Straßen. […] Die Wahrheit ist aber, dass selbst das beste und leistungsfähigste Tesla im Winter mit eingeschalteter Heizung, Heckscheibenheizung, Licht und Scheibenwischer auch nur 150-200 km schafft und somit 4mal öfter an die Ladesäulen belagern muss, wie ein heutiger durchschnittlicher Diesel-PKW der bis zu 1000km mit einer Tankfüllung schafft. Das bedeuten, dass 24mal mehr Ladesäulen benötigt werden um die gleiche Anzahl von Teslas laden zu können als Dieselfahrzeuge. Wenn nun eine kleinere Tankstelle 12 Zapfsäulen zum betanken von Benzin- und Dieselfahrzeugen bereitstellt, werden nun 288 Stück Tesla-Ladesäulen benötigt um zumindest die gleiche Anzahl von Tesla betanken zu können. Geht man aber davon aus, dass ein E-Auto im Winter 4mal öfter an die Ladesäule muss als ein vergleichbarer Diesel-PKW, benötigt eine Tankstelle sogar 288×4 also über 1150 Tesla-Ladesäulen.

Zur Ökobilanz von E-Fahrzeugen eine Reportage des Deutschlandfunks

Elektroauto ist ähnlich schädlich wie ein Diesel … Der Leiter des Instituts, Dieter Teufel, sagte im Deutschlandfunk Kultur, der Ausbau regenerativer Energien ersetze bis 2030 lediglich den Strom, der durch die Abschaltung der Atomkraftwerke wegfalle. Die Verstromung von Stein- und Braunkohle werde im gleichen Zeitraum ungefähr gleich bleiben. Teufel weiter: „Daraus entsteht bei der Stromerzeugung für die Elektroautos relativ viel CO2. Und wenn man eine Gesamtbilanz macht, Betrieb der Elektroautos und Herstellung der Elektroautos, insbesondere der Batterie, dann ergibt sich, dass ein einzelnes Elektroauto von der Klimawirksamkeit her praktisch ähnlich schädlich ist wie ein Benziner oder Diesel.“

und spektrum.de

Sind E-Autos ein großer ökologischer Fortschritt? Oder verschärfen sie das Klimaproblem nur? Unser Autor hat sich auf eine ausführliche Spurensuche begeben – und erklärt, wieso das Thema zu komplex ist für einfache Antworten.

Eine sehr gute datengestützte Analyse der Ökobilanz durch das UPI Institut von Elektrofahrzeugen, politische Forderungen inklusive

Quelle UPI Institut 2019

 

CC-BY-NC Science Surf accessed 20.01.2026

Genes and environment

An interesting interview 1999 at Edge reloaded: Children don’t do things half way: children don’t compromise with Judith Rich Harris

How the parents rear the child has no long-term effects on the child’s personality, intelligence, or mental health. […] The trouble is, the evidence is ambiguous. It’s clear that children resemble their biological parents; what isn’t clear is why. Is it the environment the parents provided, or is it the genes they provided? Just knowing there’s a correlation isn’t enough—we have to tease apart the effects of the genes from the effects of the home environment. One way to do it is by looking at adopted kids. And what we find is that the correlation disappears. The adopted child reared in a let’s-read-a book-together home ends up no smarter, on the average, than the one reared in a don’t-bother-me-I’m-watching-TV home. […] In fact, for personality (which is what I’m mainly interested in), only about half the variation from one person to another can be attributed to the genes. More precisely, about half the reliable variance in measured personality characteristics—the variance that remains after measurement error is subtracted—can be attributed to differences in genes. […] They still haven’t acknowledged the fact that whatever genetic predispositions the children have, there’s a good chance the parents have them too. […] In study after study, was that the environment shared by two kids reared in the same home could account for no more than 5 percent of the variance in personality characteristics. […] Well, the way children behave outside their parents’ home is certainly more lasting, because that’s where they’re going to spend their adult lives. […] the impetus comes from the child doing the conforming, not from the group. Tailoring your behavior to that of the other members of your group is something that people of all ages do automatically, usually without even realizing that they’re doing it.

 

CC-BY-NC Science Surf accessed 20.01.2026

Das goldene Kalb

Ein goldenes Schnitzel,  das mit 24 Karat Blattgold überzogenen “Ribeye”-Steak für Franck “Ribeyeri” und seine Schimpftirade. Irgendwie ist das ganz doch bekannt aus Exodus 32

Nehmt euren Frauen, Söhnen und Töchtern die goldenen Ringe ab, die sie an den Ohren tragen, und bringt sie her! Da nahm das ganze Volk die goldenen Ohrringe ab und brachte sie zu Aaron. Er nahm sie von ihnen entgegen, zeichnete mit einem Griffel eine Skizze und goss danach ein Kalb. Da sagten sie: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägypten heraufgeführt haben. Als Aaron das sah, baute er vor dem Kalb einen Altar und rief aus: Morgen ist ein Fest zur Ehre des Herrn. Am folgenden Morgen standen sie zeitig auf, brachten Brandopfer dar und führten Tiere für das Heilsopfer herbei. Das Volk setzte sich zum Essen und Trinken und stand auf, um sich zu vergnügen … Als Mose dem Lager näher kam und das Kalb und den Tanz sah, entbrannte sein Zorn.“

Gold kann man essen, als Farbstoff gibt es sogar eine eigene Zusatzstoffnummer E175. Aber, das lernen wir aus der Geschichte mit dem goldenen Kalb: es ist und bleibt ein Zeichen der Dekadenz.

 

CC-BY-NC Science Surf accessed 20.01.2026

News about the H factor

Why (almost) everything we know about citations is wrong

Moreover, intensifying specialization has made it more difficult for both evaluators to judge the promise and progress of research investments …, and for frontline researchers to select from the literature the prior knowledge upon which to build the next ‘big idea’ … In this paper, we first distinguish two perspectives of citing decisions, the normative and the social constructivist.

Do we cite because we think a paper is of high quality? This is the normative approach. But we may cite papers for other reasons eg for rhetorical and strategic reasons – the social constructivist view.

We argue that the evidence is most consistent with a “citation decision function” that combines normative and social constructivist elements. Authors do not cite works they perceive to be below a minimum threshold value of quality, supporting the normative view. However, above this threshold, frequency of use is unrelated to quality.

So if Misha Teplitskiy, Eamon Duede, Michael Meniett and Karim Lakhani are correct, the H factor is nearly useless, being more the reflectance of social status than of scientific innovation.

 

CC-BY-NC Science Surf accessed 20.01.2026

Inglehart–Welzel Cultural Map

Source: World Value Survey

The plot above is the result of the “World Value Survey”. It assumes that there are two major dimensions of cross cultural variation in the world: “Traditional values versus secular-rational values” and “Survival values versus self-expression values”.

Sounds interesting at least for 3 seconds. Then we are discovering the strange axis labels – the opposite of tradition is lost tradition not rational value. The authors explain traditional values by the importance of religion, parent-child ties, deference to authority and traditional family values. People who embrace these values also reject divorce, abortion, euthanasia and suicide. These societies have high levels of national pride and a nationalistic outlook.

As a protestant, Inglehart–Welzel put me top right “having less or no traditional values, no religion, parent-child ties, no need for authority and traditional family values”. According to them I am “pro divorce, abortion, euthanasia and suicide with low level of national pride” – which is clearly wrong, just by a simple example.

I am quite sure that a  single item analysis – lets say divorce rate vs Gross Domestic Product would compare countries much better. But do we even need such kind of science? The whole scheme is dangerously simplified – producing more stereotypes that I would have expected from any political scientists.

Damit stoße ich nun wieder an ihre alte Frage an mich: wie ich mich denn in dieser Zeit als Deutscher fühle? Meine Antwort muß sein: Gar nicht. So wie Hölderlin einst sagte, es sei die Zeit der Könige nicht mehr, so ist nun die Zeit der Völker nicht mehr. (Heinrich Blücher)

 

CC-BY-NC Science Surf accessed 20.01.2026

Wird’s besser? Wird’s schlimmer? fragt man alljährlich

Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich (Erich Kästner).

 

(Marie Bröcklig, Constanze Kurz)

 

Fahndung nach dem genetischen Phantom

… Befürworter der Erweiterten DNA-Analysen argumentieren mit außerordentlich hohen Vorhersagegenauigkeiten: Augenfarbe 90-95%, Haarfarbe 75-90%, Hautfarbe 98%. Die „kontinentale BGA“ wird gar bei 99,9% eingestuft. Diese Angaben finden sich auch in den Gesetzesanträgen von Baden-Württemberg und Bayern für eine entsprechende Änderung der Strafprozessordnung sowie in einer Expertise des Bundeskriminalamtes für die Innenministerkonferenz vom Sommer 2017 … Die disziplinübergreifende Wissenschaftsinitiative STS@Freiburg hat diese übertrieben hohen Wahrscheinlichkeitsangaben seit März 2017 mehrfach kritisiert…

Mit PAG und PsychKHG in Bayern wurden grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien außer Kraft gesetzt.

 

CC-BY-NC Science Surf accessed 20.01.2026

Lies spread faster than the truth

This was probably the most interesting paper in 2018 – analyzing the tweets of ~3 million people.

We classified news as true or false using information from six independent fact-checking organizations that exhibited 95 to 98% agreement on the classifications. Falsehood diffused significantly farther, faster, deeper, and more broadly than the truth in all categories of information, and the effects were more pronounced for false political news than for false news about terrorism, natural disasters, science, urban legends, or financial information. We found that false news was more novel than true news, which suggests that people were more likely to share novel information. Whereas false stories inspired fear, disgust, and surprise in replies, true stories inspired anticipation, sadness, joy, and trust.

 

CC-BY-NC Science Surf accessed 20.01.2026

Open work space for 50 PhD students?

I was never a fan of open work space. Putting 10-50 PhD students in one room is a deadly maneuver both for concentration and free reasoning. At least I do not like to be permanently distracted and under supervision.

There was a paper in 2018 that gained a lot of attention “The impact of the ‘open’ workspace on human collaboration” basically confirming my prejudice experience

Contrary to common belief, the volume of face-to-face interaction decreased significantly (approx. 70%) … with an associated increase in electronic interaction.

 

CC-BY-NC Science Surf accessed 20.01.2026

Paternal mitochondrial inheritance

So far I thought this is not happening in humans, but a  PNAS paper published this month shows it may be even a genetic trait as the authors found biparental mtDNA inheritance in 17 members in three multi-generation families.
There are around 50-75 mitochondria in a single sperm which appears to be a quite low number (∼0.1%) relative to the number maternal mitochondria.
This unexpected paternal origin of mtDNA raises questions how exactly paternal mtDNA can escape its normal fate of being eliminated from the embryo. Are paternal mitos just being diluted and there is much more (micro-)heteroplasmy than currently known?
I don’t know why the authors didn’t do formal linkage analysis. And I also don’t know if their conclusion is correct “that occasional paternal transmission events seem to have left no detectable mark on the human genetic record” not citing an 1996 PNAS paper

In the majority of mammals—including humans—the midpiece mitochondria can be identified in the embryo even though their ultimate fate is unknown. The “missing mitochondria” story seems to have survived—and proliferated—unchallenged in a time of contention between hypotheses of human origins, because it supports the “African Eve” model of recent radiation of Homo sapiens out of Africa.

In the age of single cell sequencing it may no more be adequate to believe in maternal inheritance alone.

 

CC-BY-NC Science Surf accessed 20.01.2026

Von Pettenkofer und die Cholera

Die neue Pettenkofer Biographie (“Max von Pettenkofer: Pionier der wissenschaftlichen Hygiene (Kleine Bayerische Biografien”) von Wolfgang G. Locher lässt doch einige Fragen offen, wenn das komplette Privatleben auf nur 3 Seiten (S. 31-33) abgehandelt wird.

Aber auch von der wissenschaftlichen Seite hätte man sich mehr Informationen gewünscht. Warum kann nur ein so begabter Chemiker so lange eine falschen Theorie vertreten?

Im Zusammenhang mit dem berühmten Zwiestreit mit Robert Koch über die Ursache der Cholera schluckte Pettenkofer am 7. Oktober 1892 sogar eine Kultur von Cholera-Bakterien. Er kam mit einer heftigen Diarrhöe davon  … erheblich größerer Bedeutung für die Entstehung einer Krankheit als die bloße Anwesenheit von Krankheitserregern. Allerdings irrte er insoweit, als er ein bestimmtes „contagiöses Element Y“ (Miasma) annahm, das – gleich einer chemischen Reaktion – die Entstehung einer Krankheit erst ermöglichte

Sind es verschiedene Cholera-Erreger? In der Tat, es gibt über 200 Serogruppen wovon nur O1 und O139 epidemisch auftreten. O1 El Tor wird wohl immer wieder aus Asien nach Afrika eingeschleppt. Und von Pettenkofer lag mit seine Miasmen also nicht völlig daneben, wenn Weil und Ryan 2018 Recht haben

V. cholerae persists in the environment by associating with zooplankton or copepods, and for this reason has classically been considered ineradicable.
The current seventh pandemic has persisted for more than 50 years, and has been punctuated by episodes of emergence and re-emergence of cholera in areas lacking modern sanitation.

Man müsste also mal die historischen Outbreaks auf Planktonvorkommen untersuchen, denn nur wo es ein Reservoir gibt, kann die Cholera Ausbruch kommen, wobei auch hochinfektiöse Patienten als Reservoir fungieren.

Es bleibt die Frage, ob esdenn  genetisch bedingte Resistenzen gibt?

Many risk factors for infection are based on fecal- oral spread of V. cholerae. Well established additional factors contributing to susceptibility include lack of previous exposure to V. cholerae, blood group O status, and low gastric pH. Several genetic polymorphisms have been associated with susceptibility to disease in the last decade, and this work has been extended using whole genome sequences from humans exposed to V. cholerae over several centuries. In this study, the genomes of ethnic Bengalis from Bangladesh were enriched for … the nuclear factor kappa-light- chain-enhancer of activated B cells.

Pettenkofer hat damit doch wohl doch recht behalten, wir müssen ihm mal ein paar Blumen auf das Grab lege, Feld 49 auf dem alten südlichen Friedhof unterhalb des Sendlinger Tores.

 

CC-BY-NC Science Surf accessed 20.01.2026