But eventually I began to see how disinformation networks were warping online conversations and global political discourse, and I changed my research focus. Years later, the sorts of misconceptions that had led me to discount disinformation continue to hamper responses to the threat.
Perhaps the most common misconception is that disinformation is simply false information. If it were, platforms could simply add 'true' and 'false' labels, a tactic that has often been suggested. But disinformation often layers true information with false - an accurate fact set in misleading context, a real photograph purposely mislabelled. The key is not to determine the truth of a specific post or tweet, but to understand how it fits into a larger disinformation campaign…
Historically, manipulating journalists was a primary strategy. Now, social-media platforms have given voice to new influencers.
this happens also in science despite fact checking, peer review and meta-analysis.
Reminder to myself: Start a collection of scientific myths, their gurus and how they came to an end
Ähnliche Kritik wird mutmaßlich demnächst auch in Köln zu hören sein. Die dortige Uni hatte den Elitetitel 2012 errungen, konnte ihn jetzt aber nicht mehr verteidigen. Totenstill war es am Freitagnachmittag, als beim Public Viewing das Ergebnis der Entscheidungsrunde aus Bonn übertragen wurde. Rektor Axel Freimuth war sichtlich deprimiert als er all denen dankte, die zum Teil über Jahre mit enormem Engagement an den Anträgen gearbeitet hatten: “Umso bedauerlicher ist es, dass wir dafür nicht belohnt wurden.”
Ein paar Kilometer rheinaufwärts blickten die Bonner Univertreter dagegen schon im Vorfeld ziemlich angstfrei auf die anstehende Siegerehrung. Bonn ging mit sechs erfolgreichen Clusteranträgen ins Rennen – und räumte den Elitetitel souverän ab. Entsprechend groß war der Jubel bei der Videoübertragung.
Mit tut es leid um die verschwendete Zeit in dem künstlichen “Binswanger” Wettbewerb und die sinnfreien Bürokratie zur Verwaltung des absurden Theaters die Unsummen an Steuergeldern verschlingt.
Und ist die Siegerpose der dickbäuchiger Bonner Männer wenn sie die Arme hochrecken oder die Beckerfaust der ältlichen Dame nicht doch etwas peinlich? Es geht ja nicht um Fortschritt der Wissenschaft sondern nur um das Ego einiger weniger, die tatsächlich glauben, dass mehr Forschungsgelder glücklicher macht.
Denn auch, wenn die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), der Wissenschaftsrat (WR) und sogar Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) fortwährend predigen, dass allein wissenschaftliche Kriterien über den Erfolg entscheiden – so ganz stimmte das in der Vergangenheit meistens nicht.
Exzellenz ist zudem etwas anderes – noblesse oblige – nämlich das Konzept, dass adlig sein über bloße Ansprüche hinausgeht. SPON weiter
Rund 45 Cluster sollten ursprünglich prämiert werden, ausgewählt nach wissenschaftlicher Begutachtung zentimeterdicker Förderanträge. Doch Karliczeks Liste zählte überraschenderweise 57 Projekte. Mehr Geld gab es allerdings nicht – was dazu führte, dass viele siegreiche Cluster mit finanziellen Einbußen zurechtkommen müssen. Die Ministerin selbst soll sich für die Ausweitung des Programms stark gemacht haben, um vor allem den CDU-geführten Bundesländern weitere Vorzeigeprojekte zu bescheren. So berichteten es verschiedene Medien im Nachgang.
Arte hat 20 nette Prezis, leider nur begrenzte Zeit. Und leider stimmt auch nicht alles, zum Beispiel in diesem Video.
Zu tun, als sei die bakterielle DNA essentieller Teil des menschlichen Körpers, ist natürlich Unsinn. Abgesehen davon müsste man auch alle Bakterien auf der Haut dazu nehmen.. Durch Antibiotika lässt sich auch das Mikrobiom kurz mal vernichten, ohne dass es dem Patienten allzuviel ausmachen würde.
Viel interessanter wäre es gewesen, Zell Lineages aufzustellen, um genomische Differenzen in bradytrophen and tachytrophen Geweben gegenüberzustellen.
Mehr Pseudoscience also in den Arte Videos, siehe auch Hype oder Humbug (auf deutsch) oder Hype or hope (auf englisch).
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ihre Empfehlungen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis sowie die Verfahrensordnung zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten grundlegend überarbeitet.
Die 19 Leitlinien, die im neuen Kodex formuliert worden seien, gehen der eigenen Einschätzung zufolge deutlich über die Empfehlungen der bisherigen Denkschrift hinaus. Es solle eine Kultur der wissenschaftlichen Integrität in den wissenschaftlichen Einrichtungen verankert werden, die weniger von den Verstößen gegen die gute wissenschaftliche Praxis her gedacht werde als vom Berufsethos der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, so die DFG.
Der Kodex ist modular angelegt und gliedert sich in drei Ebenen: Auf der ersten finden sich die eigentlichen Leitlinien im Wortlaut, die zweite Ebene enthält ausführlichere Erläuterungen zu diesen. Die Inhalte dieser beiden Ebenen sollen auch in gedruckter Form veröffentlicht werden. Die dritte Ebene wird hingegen als dynamisches Dokument auf der Webseite der DFG zur Verfügung gestellt werden. Sie wird fachspezifische Ausführungen, Fallbeispiele und FAQs enthalten und ab Herbst 2019 detailliert konzipiert werden.
Schon die Einstiegsseite zeigt die schrille Dissonanz eines “evangelisch-protestantischer Zwischenrufs”, der den letzten Lebensabschnitt von “jeglichem kirchlich-theologischen Diktat” freihalten will.
Dabei reicht Teil 1 völlig aus, um zu verstehen mit welch faden Argumenten hier eine ideologische Debatte befeuert wird. Warum fühlen sich ex Religionspädagogen (wie Ritter) und ex EKD Ratsvorsitzende (wie Schneider…) nun plötzlich berufen, sich zur Euthanasie zu äussern?
Gott ist der ganz Andere, den der Mensch nicht von sich aus erkennen kann. Deshalb führt die Analyse religiöser Bedürfnisse oder menschlicher Erwartungen nicht zu Gott. Und deshalb sollen Kirche und Theologie nicht vorrangig von der menschlichen Religiosität reden.
Aber genau das macht Ritter hier. Über (seine) Bedürfnisse und seine Erwartungen reden. Damit kommt er zu skurrilen Aussagen zum Beispiel über das 5. Gebot “Du sollst nicht töten“. Zu dem Einwand sagt Ritter
Es geht bei Sterbehilfe heute ja nicht darum, dass ein vitaler Mensch getötet wird, sondern darum, dass schwer kranke Menschen, die sich im finalen Sterbeprozess befinden und ihr Leben - christlich gesprochen - in Gottes Hand zurückgeben möchten, dies auch tun dürfen.
Sein Trick: Nehmen wir einfach kranke oder lebensmüde Menschen von dem Gebot aus.
Zum Einwand “Das kommt einem Dammbruch gleich” sagt Ritter
Haben wir - ein erster Einwand - nicht schon in der Schule gelernt: abusus non tollit usum? Also Missbrauch einer Sache hebt doch nicht zwangsläufig deren sinnvollen und guten Gebrauch auf!
Sein Trick: Tun wir einfach mal so, als bräuchten wir keinen Damm, Wasser ist doch etwas lebensnotwendiges.
Zum Einwand “Es gibt doch Palliativversorgung” sagt Ritter
Eine erste kapitale Frage lautet: Wer soll das bezahlen? … Palliativversorgung und Sterbehilfe liegen nicht einfach Meilen weit auseinander, sondern sind in der Praxis oft nicht wirklich zu unterscheiden.
Sein Trick: Die Kosten von Pentobarbital gegen den Tagessatz in einer Palliativstation hochrechnen und dazu eine schon justiziable Verunglimpfung der Palliativversorgung.
Den Einwand “Schau auf das Kreuz…” tut er ab
Leidensmystik kann heute keine theologische Empfehlung mehr für Jedermanns Sterben sein.
Das ist kein Trick mehr, denn hier gibt er nun zentrale evangelische Positionen auf.
Was soll das eigentlich sein, Gehirnschmalz? Der Duden sagt umgangssprachlich, scherzhaft, Verstandeskraft. Der DW meint:
Schmalz ist eigentlich das geschmolzene Fett von Tieren - vor allem von Schweinen oder Gänsen. Manche Menschen schmieren es sich aufs Brot oder nutzen es zum Braten. Wer von Gehirnschmalz spricht, meint nicht etwa, dass jemand nur Fett im Kopf hat. Verwendet jemand viel Gehirnschmalz auf etwas, bedeutet das: diese Person denkt intensiv über etwas nach.
Es ist also doch so wie vermutet: die Verballhornung der Gehirnleistung, die bereits abgeschmolzen ist.
Ein kleines wissenschaftliches Rätsel aus den Tiefen von Youtube
Wenn es kein primitiver Fake ist, wie ein versteckter Motor in der Nabe, Stellgewichte am Radlauf, Solarpanel in den Zylindern oder dass das Rad durch Druckluft aus dem Kasten darunter angeblasen wird, dann tippe ich am ehesten auf Peltier Elemente am Ende der “Sterling Zylinder”. Peltier Elemente könnten Strom durch den Wärmefluss im Kasten erzeugen, der dann selbst wieder ein Wirbelstromfeld an der extrem leichtlaufendem Felge aufbaut, etwas nach dem Prinzip der Atmosphären Uhr oder auch den Magic Lights.
With the insight of desparation, I realised that the crucial task of any conjuring trick is not to conceal but to confuse …
Other engineers had great difficulty in coming to terms with all window-dressing. Such honest individuals clearly found it hard to conceive of a machine of which large sections serve no useful purpose.
Die erste und wichtigste Frage, die sogleich zu einer notwenigen Abgrenzung führt, lautet daher: Von welcher Welt ist hier die Rede? Da sich die neuzeitliche objektivierende Wissenschaft von ihren Anfängen an, d.h. seit Descartes, methodisch von Gott getrennt, ihn aus ihren Verfahrensregeln und Argumentationsgängen als einen zulässigen Faktor ausgeschlossen hat, kann man nicht erwarten, dass er sich am Ende doch noch mit ihrem Instrumentarium aufweisen ließe. Er verbirgt sich in dem "toten Winkel", den sie mit ihren experimentellen Methoden und ihrer Erfahrungskontrolle sozusagen ex definitione gar nicht erreichen und ausleuchten kann.
Warum aber jetzt auch noch von einem Krieg zu sprechen?
But different religions make different - and often conflicting - claims, and there's no way to judge which claims are right. There are over 4,000 religions on this planet, and their "truths" are quite different. (Muslims and Jews, for instance, absolutely reject the Christian belief that Jesus was the son of God.) Indeed, new sects often arise when some believers reject what others see as true. Lutherans split over the truth of evolution, while Unitarians rejected other Protestants' belief that Jesus was part of God.
Diese Differenzen hätte es nun auch nicht nötig gemacht, den Aufsatz von Jerry Coyne nachzudrucken. Das Ganze ist ein Strohmannargument denn Religion beruht allzuoft nicht auf dem Glauben (der dahinterstehenden Allmacht Gottes), sondern auf dem Unglauben der politische, soziale oder individuelle Partikularinteressen höher stellt als Religion.
It may not be the best programming idea, but iframes are still quick way to add an existing page into a WordPress hierarchy.
The are many ways to forward an URL variable to an iframe (php function, plugin, …) while I think the easiest way is a short javascript
url_string = new URL(window.location.href);
uuid = url_string.searchParams.get("uuid");
new_url_string = 'https://xxx/index.php?uuid='+uuid;
el = document.getElementById('iframe');
if (uuid) { el.src = new_url_string };
and hook that into wordpress at the end of functions.php
N Engl J Med 2002; 347:869-877 made a strong point that the farm effect is mediated by endotoxin but could show only a 1,7 fold higher endotoxin exposure at farms.
LPS therefore will not explain the negative farm association as endotoxin effects are so much similar between farming and non-farming environment. BTW why is only the result of the total sample given here and not just the farm result?
N Engl J Med 2011; 364:701-709 table 2 endotoxin effect is not stronger at farms – more some unspecific immunosuppressive effect?
So, what is the reason for the lower IL10 capacity in Figure 2D after LPS exposure – exhaustion, adaptation? And even more important: What is the reason for the lower allergy rate at farms?
If we now go back to table 1 there is a 5,0 fold Der p1 excess in farm – much higher than the 1,7 fold increase of endotoxin. As nearly all allergens have helminth homologues – the question is what did the authors really measure? Da Costa Santiago 2015 has a nice table that could give an answer.
J Immunol. 2015 Jan 1;194(1):93-100 shows Der p1 homologs
Der p1 is a cysteine protease of 25kDa that has homologues for example in Loa loa. Unfortuneately Loa loa is not an explanation at Bavarian farms – as it is more common in tropical Africa. Cysteine proteases are nevertheless a big tool for helminths – in Schistosoma japonicum a cathepsin B2 cysteine protease is considered the main penetration tool.
Usually cysteine proteases are not allergenic, but the excessive (and rather isolated) rise combined with a reduced Der p1 sensitization in the children, is definitely an unusual finding. The Dermatophagoides pteronyssinus habitat is cosmopolitan, house dust, also influenced by altitude, but there is no known reasons for this excess in farms. Is the Der p1 value just a false positive and has it helminthic and not mite origin?
Wormbase blastp results – e+ values are somewhat lower than my local blast result at the same locus
With identity values between 40% and 70% there could well be a confusion of mite Der p1 and helminth (Fasciola?) CL6, which should be tested for cross-reactivity.
Helminth parasites have complicated life cycles … at the same time as skewing the immune system toward a Th2-driven response, they have a general suppressive effect on the host immune system that prevents their elimination and reduces immune-mediated tissue damage. It has been suggested that cytokines of the anti-inflammatory network, particularly IL-10 and transforming growth factor- (TGF-), that are produced in response to continual stimulation of the immune system by parasite antigens, are pivotal to regulating the damage they cause and that, coincidentally, these have a bystander protective affect against allergic reactions.
This is exactly what N Engl J Med 2002; 347:869-877 showed: increasingly exhausted IL10 capacity. May the x-axis label should be CL6 instead of LPS?
N Engl J Med 2002; 347:869-877 Figure 2. Smoothed Plots of the Log-Transformed Capacity of Peripheral-Blood Leukocytes (PBL) to Produce Interleukin-10 (Panel D) after Stimulation with Lipopolysaccharide (LPS) or Staphylococcal Enterotoxin B (SEB) in Relation to the Log-Transformed Endotoxin-Load Values.
A recent study in the NEJM found remarkable differences in the asthma prevalence between Amish and Hutterite populations. The lifestyle of both communities is similar but their farming practice is distinct as the Amish follow a more traditional style of outdoor grazing whereas the Hutterities use industrialized farming practices. Gene expression data in the Amish children have been interpreted as "intense exposure to microbes" because protection of experimental asthma by Amish derived house dust was nearly abrogated in mice deficient for MyD88.
Any helminth exposure has been excluded due to low IgE and eosinophil counts in the children while I still think that this could be an explanation in particular as the attempt to show an effect of bacterial exposure was unsuccessful since the discovery of the farming effect.
One difference between conventional stable (Hutterites) and outdoor grazing (Amish) is the higher helminthic infection rate on pasture, mainly with Fasciola, Ostertagia, Eimeria, Cooperia, Dictyocaulus and Trichostrongylos species.
Infected cattle rarely demonstrate clinical disease, while it is known that Fasciola (as for example Schistosome) has numerous immunosuppressive functions in the host. IgE is not always raised as Fasciola can degrade human immunoglobulin or even induce eosinophil apoptosis.
Re-analysis of Gene Expression Network using string-db.org (String Consortium 2019). The gene expression network in Amish children {Stein et al., 2016, #73074} in the upper area has similarities with the network observed in sheep after Fasciola infection {Fu et al., 2017, #6751} module #1 and #3, in the lower plot.
Es ist eines der großen Probleme der Klimaforschung, dass man sie zu lange nicht ernst genommen hat – unter anderem wegen der vielen Experten für das Waldsterben. Wikipedia Timeline.
1979
warnten die Forstwissenschaftler Bernhard Ulrich und Peter Schütt vor einem bevorstehenden bzw. stattfindenden Waldsterben und forderten eine Verbesserung der Luftreinhaltung…. 1984
setzte eine Normalisierung des Umgangs der Forstwissenschaftler mit dem Waldsterben ein, das zunehmend weniger politisch und emotional besetzt war. 1992
in der dritten Phase differenzierte sich die reine Waldschadensforschung in eine breiter angelegte Waldökosystemforschung. … 2003
erklärte die damalige Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast in Übereinstimmung mit Befunden der europäischen Nachbarn das "Waldsterben" für beendet.