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Das Münchhausen Trilemma
Hans Albert behauptet, dass jegliche Versuche für eine Letztbegründung scheitern müssen bzw. ins Münchhausen-Trilemma führen. Das Münchhausen-Trilemma bedeutet, dass jeder Versuch des Beweises eines letzten Grundes zu einem von drei möglichen Ergebnissen führt, entweder
- zu einem Zirkelschluss, (die Conclusio soll die Prämisse beweisen, benötigt diese aber, um die Conclusio zu formulieren)
- zu einem infiniten Regress (es wird immer wieder eine neue Hypothese über die Begründbarkeit eines letzten Grundes formuliert, die sich jedoch wiederum als unzureichend erweist oder wieder in einen Zirkel führt
- zum Abbruch des Verfahrens an einer bestimmten Stelle und der Dogmatisierung der dortigen Begründung
Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorne herein ausgeschlossen erscheint.
Das Problem des deutschen Ethikrates
Das Problem des Ethikrates?
Der Rat nimmt Stellung zu allen möglichen und unmöglichen Themen, kann aber meist die Fakten in der kurzen Beratungszeit nicht einordnen. Oder aber wertet sie mit nicht nachvollziehbaren Kriterien.
Das war schon bei der (ersten) “Biobanken” Empfehlung so, das war bei dem “wohltätigen Zwang” so, das ging weiter mit der Keimbahn Empfehlung, dubiosen Datenschutz Vorstellungen und der vagen Organspende Aussage.
Nun kommen also auch noch die “Masern” dazu. Das Ärzteblatt berichtet in seiner jüngsten Stellungnahme “Kinderärzte halten Ethikratvotum zu Masernimpfungen für wirklichkeitsfremd”. Kinderärzte sind ja doch wohl die Experten hier. Was passiert wenn man nicht mehr impft ( wie auf Samoa ) kann man auch als Laie nachlesen. Zitat BVKJ-Präsident Dr Thomas Fischbach:
"Der Ethikrat erkennt an, dass Kinder - und auch ungeimpfte Erwachsene - gegen Krankheiten geimpft werden sollten, die damit eingedämmt oder sogar ausgerottet werden können", sagte BVKJ-Präsident Thomas Fischbach. Er weise auch darauf hin, dass jeder Mensch die moralische Pflicht habe, sich solidarisch zu verhalten mit deÂnen, die sich aus medizinischen Gründen nicht selbst per Impfung schützen könnten. "Doch die moralische Pflicht anzuerkennen und die rechtliche Pflicht abzulehnen, das halten wir für wirklichkeitsfremd", monierte Fischbach.
Vielleicht sollte man sich auch in Erinnerung rufen, dass in der Sterbehilfedebatte die Mehrzahl der deutschen Ethiker sich für den fraktionsübergreifenden Vorschlag Künast/Sitte/Lauterbach ausgesprochen hatten, also genau den Vorschlag, der dann im Bundestag durchfiel. Ab die Impfflicht für Masern so glücklich war? Zum Glück war der Bundestag dann aber auch mehrheitlich gegen die Widerspruchslösung, weil es der direkte Absturz in die NHBD Regelung gewesen wäre.
Wenn Ethik sich mit den theoretischen Voraussetzungen und der Bewertung menschlichen Handelns befasst, dann erfüllt der Ethikrat seine Aufgabe. Mangels Sachkompetenz aber sind die Schlussfolgerungen, die praktische Anwendung ethischer Regeln dann belanglos im besten Fall und wird besser ignoriert (“Dabrocks Bauchladen“) . So wie es der Bundestag dann auch regelmässig tut. Hat der Ethikrat im übrigen -2019 – etwas Sinnvolles zum Thema Klimapolitik produziert ausser Hans von Storch nach Göttingen einzuladen?
As medical doctors usually do not qualify as biologists and epidemiologists not as mathematicians, ethicists are neither great philosophers nor great theologians.
WJST (predatory journal)
The “Walailak Journal of Science and Technology” (WJST) is a predatory Thai journal – zero impact, editorial board consist of local faculty, costs paid by local university – which is listed on the official Beall list. of predatory journals.
Really funny that the Walailak Journal (“attack best defense”) even publishes about predatory publishers…
I hoped that the journal will give up my name but unfortunately they are now even publishing a new Proceedings series, giving rise to an Elsevier name conflict.
Der Geistesblitz, der zur Erleuchtung führt
Doch führt ihn bald ein tiefer Zug,
Zu höherem Gedankenflug.
Schon brennt der Kopf,
schon glüht der Sitz,
Schon sprüht ein heller Geistesblitz;
Schon will der Griffel ihn notieren;
Allein es ist nicht auszuführen.
(Wilhelm Busch 1832-1908)
Verify phone number by SMS
Even many bank accounts rely on it. But given the fact that there are a dozen of web sites commonly used to receive SMS authentication tokens on behalf of users (Twilio, Sellaite, Pinger, TextNow…) it may be insecure as the SMS are public available. A new study in Firstmonday looked into that and found some astonishing results. As expected most users needed it for Tinder… More importantyl, 76.5 percent of those messages included the name of the application for which the message was intended compromising their accounts.
Fundamentalismus. Was mich schon immer daran gestört hat.
In einem Repost heute (Original vom 20. Juni 2016) erkärt René Buchholz, was mich auch schon immer an dem religiösen Fundamentalismus gestört hat – nämlich die Verbindung von Religion und einer unangreifbaren Offenbarungslegitimation mit einer zutiefst reaktionären politisch rechten Identität.
Von diesem Ausverkauf der Religionen setzt sich die strong religion entschieden ab. Sie inszeniert sich nicht nur in den USA als Bollwerk gegen Relativismus, Modernismus, Werteverfall und Auflösung der Gesellschaft. Familie, Autorität - die Bibel im Sinne der Verbalinspiration und wörtlichen Inerranz eingeschlossen -, Bekenntnis zum freien Markt und zum Eigentum verschmelzen im protestantischen Fundamentalismus, der seit Beginn des 20. Jahrhunderts gleichsam die Copyrights für den Begriff hat, zu einem geschlossenen System nationaler und religiöser Identität. … Die katholische Variante der strong religion teilt mit dem protestantischen den antimodernen Affekt, betont aber weniger die Autorität der Schrift, sondern legt den Akzent auf Tradition, Lehramt und eine streng hierarchische Ordnung. Die Unterwerfung unter die Autorität - nicht nur unter die kirchliche - tritt im katholischen Fundamentalismus noch offener hervor.
Es ist einer der besten Texte zu dem Thema, wenn nicht sogar der ultimative Text dazu.
Auch der Fundamentalismus kennt eine Ökonomie des Tausches; er ist gnadenlos und selbst bei Gott scheint es nichts gratis zu geben: Als Gegenleistung für die Submission, die Auslöschung des Ich und die Übernahme einer geistfeindlichen, dualistischen Weltanschauung, wird die Mitgliedschaft in einer Gruppe mit bedeutender Mission gewährt … Das sacrificium intellectus ist ein autodestruktiver Gewaltakt, der alle Fundamentalismen … verbindet. Er führt aber nicht notwendig zur Gewalt gegen andere. Nur ein relativ kleiner Teil der Fundamentalisten überschreitet diese Grenze, denn menschliche Handlungen folgen nur selten einem einzigen Motiv; sie unterliegen unterschiedlichen Kriterien und Motivationen, die nicht in eine einzige Richtung deuten. Erst wo das Tötungstabu mit Blick auf vermeintlich höhere Ziele oder umgelenkte Aggression außer Kraft gesetzt wird, wendet sich die destruktive Seite des Fundamentalismus sichtbar und medienwirksam nach außen.
Ich habe lange vergeblich versucht, ein Interview mit dem Ratzeburger Kindesmörder zu führen (Karl K.), der mir über die Staatsanwaltschaft nur ein Bibelvers ausrichten liess (Lukas 9:62 – Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reich Gottes).
Ich kann nur hoffen, dass diese Uneinsichtigkeit zur Sicherheitsverwahrung führt.
Buchholz nimmt in seinem Essay jedenfalls auch meine geplante Schlussfolgerung vorne weg
Von der Nichtigkeit des Fundamentalismus überzeugen kaum Argumente; wie beim Vorurteil werden Argument und Erfahrung ähnlich dem Kantischen Schematismus vorab auf den Wahn bezogen und so neutralisiert. Aus dem Fundamentalismus erwacht man gleichsam schockartig, wie aus Benjamins Traumschlaf der Moderne. Ob Religion während der unvermeidlichen Katerstimmung nach dem Rausch verworfen oder, mit Kritik fusioniert, erwachsen wird, lässt sich nicht voraussagen.
Ich habe beides gesehen – die Verwerfung als das Erwachsenwerden. Die einzige Strategie, damit umzugehen?
Subversion. Sagt jedenfalls Hubert Schleichert in “Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren”.
Mobbing in der Wissenschaft
Die MPG räumt auf, neue Details aus einer Umfrage und einem Interview mit Martin Stratmann.
In den letzten 12 Monaten haben rund 10 Prozent der Befragten nach eigener Einschätzung Erfahrung mit Mobbing am Arbeitsplatz gemacht. Im Vergleich mit bisherigen internationalen Studien ist dies ein durchschnittlicher Wert. Erfahrungen mit sexueller Diskriminierung haben im gleichen Zeitraum 3,9 Prozent aller Befragten mindestens gelegentlich gemacht, was im internationalen Vergleich eher unterdurchschnittlich ist. So gibt beispielsweise ein aktueller Bericht der US-amerikanischen National Academies of Sciences, Engineering and Medicine diesbezüglich einen Wert von 20 Prozent an.
Hört sich ziemlich harmlos an. Aber es geht hier nur um die letzten 12 Monate. Und Mobbing ist auch nicht eine harmlose Stichelei, sondern oft ein schwerwiegender Angriff bis hin zu Karriereende und Suizid. Da passen die Interviewaussagen nicht.
Jedem Einzelfall wird nachgegangen, einige haben sich als substanzlos erwiesen. Auch bei den anderen gab es keine dramatischen Konsequenzen. Die Fälle sind im Großen und Ganzen bislang unter meiner Aufmerksamkeitsschwelle erledigt worden.
Im übrigen hat auch Nature heute das Thema aufgegriffen.
Anti-Flynn Effekt
spektrum.de schon im Januar
Seit Beginn der Messungen schneiden Menschen immer besser in den IQ-Tests ab. Über eine lange Zeit lag dieser Zuwachs in vielen Industrienationen relativ stabil bei rund 0,3 Punkten pro Jahr … Neuere Datensätze zeigen, dass der Zuwachs mancherorts allmählich abflaut. In manchen Ländern konnten Forscher sogar eine Abnahme der Intelligenzwerte feststellen; man spricht bereits von einem »Anti-Flynn-Effekt« … Der Chemnitzer Psychologe Heiner Rindermann erkundigte sich bei 75 Intelligenzforschern, welche Ursachen diese für ein mögliches Ende oder eine Umkehr des Flynn-Effekts vermuten. Die Ergebnisse der Umfrage machen stutzig. Beliebtester Erklärungsversuch: Weniger intelligente Eltern würden mehr Kinder in die Welt setzen als intelligente. Änderungen im Genpool würden dann dafür sorgen, dass die kognitive Leistungsfähigkeit in der Bevölkerung immer weiter abflaut. Dieses Konzept ist auch als Dysgenik bekannt, eine zunehmende Verbreitung von vermeintlich unvorteilhaften Genen also. Neu ist die Idee nicht; schon der österreichische Zoologe Konrad Lorenz (1903-1989) warnte 1943 vor einer »Verhausschweinung des Menschen«.
Konrad Lorenz hat einiges an rassistischen Kommentaren abgelassen und war nicht umsonst im rassenpolitischen Amt der NSDAP. Das wirkliche Problem? IQ-Tests messen nicht die Intelligenz, sondern nur Testleistungen die vage etwas mit Intelligenz zu tun haben. So wird das räumliche Vorstellungsvermögen der Deutschen immer schlechter während Vokabeltests eher besser ausfallen.
FaRMI
I will add now a special collection of farming studies here as many of them are just candidates for the Ig nobel prize.
The most recent study introduces FaRMI, a “bacterial relative abundance farm home microbiota index”, probably introduced as the authors couldn’t find anything else. It reminds me very much to the polygenic risk score that rescues your study if you could not find the gene.
Asthma prevalence has increased in epidemic proportions with urbanization
Already the first sentence is wrong if we look at the following plot where asthma is clearly levelling off.

Unfortunately, the difference between farm and non farm children is never explained in the Kirjavainen et al. paper. What is the average distance of a non farm house to a farm house? Are there any joint school or sports activities of children from farms and non farms (allergens travel in the classroom)? And why is there such a strong conclusion in the title?
Farm-like indoor microbiota in non-farm homes protects children from asthma development
A lower risk score is not equivalent to protection.
And did any reviewer ever look at the plots or tables?


The FaRMI calculation is overly complicated. Probably the calculation can never be replicated by changing software, changing samples, unclear wording, suboptimal dimension reduction and data snooping.
Farm home microbiota-like community composition was modeled in LUKAS1 with logistic regression analysis (PROC LOGISTIC statement, SAS version 9.3). The home location on a farm or non-farm rural environment was the dependent variable and the main components of PCoA axis scores of β-diversity matrices were the predictor variables. Bacterial and fungal microbiota were investigated separately. For both bacteria and fungi, separate models were built using axis scores from PCoA of abundance-unweighted and -weighted β-diversity matrices. The PCoA axes were selected based on the scree plot method including axes above the point at which the variance explained by the additional axes levels off (Supplementary Fig. 3). The models give an estimate of the probability that the sample is from a farm home. The farm home likeness of the microbial composition in the LUKAS2 non-farm homes was then estimated by applying the regression coefficients obtained from the LUKAS1-based models to the corresponding microbial data from LUKAS2 samples.Some analyses were performed in non-farm homes of both LUKAS2 and LUKAS1 to obtain increased sample size and power if results remain comparable as was observed. Due to the discovered association with asthma, the probability that was modeled based on the relative abundance-weighted bacterial/archaeal β-diversity was named FaRMI and was studied further in greater detail.
And isn’t that just an association that may have a rather simple explanation?
As FaRMI is weakly associated with muramic acid concentration in dust, the authors make Gram-positive bacteria responsible for the effect. The rhizosphere of soil is extremly rich of bacteria. The world's first soil atlas showed hundreds of taxa but never differentiated between water resistant, gram positive and less water resistant gram-negative taxa. Maybe Gram positive Streptococcaceae are ubiquitous and depend on where you draw your samples?
FaRMI is found in non farm / rural children by bacterial/archaeal operational taxonomic units (OTUs) of soil origin which basically confirms my initial assumption: There was the same contamination of soil both in farm and non-farm homes if we look at supplement table 6 where walking indoors with outdoor shoes results in significant higher FaRMI values…Maybe the microbiome hype is already over.
Our results warrant translational studies to confirm the causal relationship through indoor microbial exposure-modifying intervention that may also form a novel strategy for primary asthma prevention.
Good luck with your future studies.
BTW – The scripts at Github are useless references to shell and Python scripts that will never run due to “â€"” characters. And what about that baby code?
outfolder=getwd()
eigenfile <- paste(outfolder, "/", prefix, "_PCoA_eigenvalues.txt", sep="")
writerow <- paste("Eigenvalue min / max: ", min.eigen, " / ", max.eigen, sep="")
write(writerow, file=eigenfile, append=F)
writerow <- paste("Sum of all eigenvalues: ", round(neg.eigensum, digits=6), sep="")
write(writerow, file=eigenfile, append=T)
writerow <- paste("Sum of all eigenvalues (negatives as 0): ", round(nonneg.eigensum, digits=6), sep="")
write(writerow, file=eigenfile, append=T)
writerow <- "Eigenvalues (pos & neg): "
write(writerow, file=eigenfile, append=T)
writerow <- paste(pcoa$value$Eigenvalues, collapse="\t")
write(writerow, file=eigenfile, append=T)
writerow <- "Percents (Negatives as negatives): "
write(writerow, file=eigenfile, append=T)
writerow <- paste(paste(neg.percent, " %", sep=""), collapse="\t")
write(writerow, file=eigenfile, append=T)
writerow <- "Percents (Negatives as 0): "
write(writerow, file=eigenfile, append=T)
writerow <- paste(paste(nonneg.percent, " %", sep=""), collapse="\t")
write(writerow, file=eigenfile, append=T)
Using R heredoc syntax I can rewrite 20 unreadable by 8 readable lines.
tmp <- 'Eigenvalue min / max: min.eigen / max.eigen
Sum of all eigenvalues: neg.eigensum
Sum of all eigenvalues (negatives as 0): nonneg.eigensum
Eigenvalues (pos & neg): pcoa
Percents (Negatives as negatives): neg.percent %
Percents (Negatives as 0): nonneg.percent %'
for (i in c("min.eigen","max.eigen","neg.eigensum","nonneg.eigensum","pcoa$value$Eigenvalues","neg.percent","nonneg.percent") ) { tmp <- gsub(i,get(i),tmp) }
write(tmp, file=paste(getwd(),out,"/")
And why moving to SAS for a simple logistic regression? Is there anyone else in the academic world who pays $8,700 annually for a basic SAS Windows Analytics package just for that reason?
Den Fuss vom Gas
Ein lesenswertes Interview in der ZEIT mit Frank Trentmann “Die Herrschaft der Dinge“. Können wir mit Optimierungen im Alltag zu einem guten Leben gelangen? Der Historiker Frank Trentmann sagt: Wir sollten endlich aufhören, unserem Ich hinterherzujagen.
Die Pensionäre, Manager, Millionäre hingegen hatten Muße. Zeit zu haben war Teil des gehobenen sozialen Status. Wer einen hohen sozialen Status hatte, gab damit an, dass er im Sommer für acht Wochen in seine Villa nach Baden-Baden oder an die Côte d’Azur fuhr. Heute ist es genau andersherum: Einen hohen Status haben jene Menschen, die ständig unterwegs und beschäftigt sind.
Und die Optimierung des Alltags in der Wissenschaft? Früher war es das Privileg von Wissenschaft, Zeit zu haben, zu lesen, nachzudenken, Schlüsse zu ziehen, Ideen zu skizzieren. Heute gibt es das nicht mehr, nur noch Emails, Benchmarks, Impact, Fly-in und Fly-out, Meetings, Skype, Hype und PR q.e.d.
Multisite WordPress user management is a pain
I installed the “Network Subsite User Registration” plugin which gives an extra menu point at each dashboard under Users>Registration>allowed There is, however, a glitch as wp-activate.php redirects to the main site in “signup-welcome” and “lead-in” sections that need to be commented out.
After all, I changed to “Profile Builder“, but it had its own problems, missing functions, large overhead, $$$ for extras and strange formatting instead of using the theme definitions.
Finally, I ended up with https://userswp.io , a lightweight user profile plugin that features front end user directory, a registration and a login form. The only modification here is another line in my child theme to suppress the WordPress admin bar.
#wpadminbar { display:none !important;}
Asthma genetics: Bigger is not better
20 years ago with limited funds we published hits on chromosome 2, 6, 9 and 12.
Yesterday I have seen this plot. The lower part is adult asthma: hits on chromosome 2, 6, 9, 10, 12.
We needed N=415, the plot below needed N=500,000 individuals.
Against DNA patenting
I remember a long struggle against gene DNA patenting in the 1990ies around the Venter case while Science magazine has now an update.
Patents balance providing incentives to take the financial risks necessary to convert an invention into useful products with the benefits of sharing information to drive other useful inventions. Since the advent of DNA sequencing and gene identification methods, patenting human genes has been controversial. A notable example involves patents for the genes BRCA1 and BRCA2, variations in which modulate risks for breast and ovarian cancer. These patents supported increased costs and hence, limited accessibility, for diagnostic tests for cancer patients and their families. In 2013, the U.S. Supreme Court ruled that these patents were invalid (Association for Molecular Pathology v. Myriad Genetics).
I still think that there is way to much money spent on rather trivial discoveries of natural products where purification doesn’t justify a patent. So maybe only now the existing law is being revised.




