How to monitor any website. At any time interval. With Telegram notification. For Free.

These instructions work for OSX Catalina only and are a bit different than the Linux version shown at urlwatch.

python3 -m pip install pyyaml minidb requests keyring appdirs lxml cssselect html2text
python3 -m pip install urlwatch
EDITOR=nano
urlwatch --edit
# CTRL+X leave the editor without saving

Then edit ~/Library/Application Support/urlwatch/urls.yaml

kind: url
max_tries: 3
name: Camptoi
url: https://www.camptoi.de
filter:
- element-by-id: product-desc-18713727425
- html2text:
    body_width: 0
    ignore_images: false
    ignore_links: false
    inline_links: false
    method: pyhtml2text
    pad_tables: false
    single_line_break: true
    unicode_snob: true

After that we create the Telegram bot by sending

/newbot

to user BotFather and record the <API> from the response.

We also need to send a dummy message to the new bot so we can look up the sender <ID>

https://api.telegram.org/bot<API>/getUpdates

<API> and <ID> are both entered into ~/Library/Application Support/urlwatch/urlwatch.yaml

...
  telegram:
    bot_token: '<API>'
    chat_id: '<ID>'
    enabled: true
---

As we have no cron under MacOS we need a parameter file to run launchd. Should be placed at ~/Library/LaunchAgents/com.urlwatch.plist

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE plist PUBLIC "-//Apple//DTD PLIST 1.0//EN" "http://www.apple.com/DTDs/PropertyList-1.0.dtd">
<plist version="1.0">
	<dict>
		<key>Label</key>
		<string>com.urlwatch</string>
		<key>Program</key>
		<string>/Users/wjst/opt/anaconda3/bin/urlwatch</string>
		<key>RunAtLoad</key>
        <true/>
        <key>StartInterval</key>
        <integer>9000</integer>
        <key>KeepAlive</key>
         <true/>       
	</dict>
</plist>

Ultimately, the agent is started (or stopped) using

launchctl load ~/Library/LaunchAgents/com.urlwatch.plist               
launchctl unload ~/Library/LaunchAgents/com.urlwatch.plist

Allergy research failed from the beginning

I have been asked why allergy research is so much dominated by quack research with an obsession to  strange research areas like risk by use of  toilet paper or protection by  cow shit .

I don’t know the answer. Maybe every “researcher” can immediately get a paper published?

The field has been spoiled since I worked in this area – here is a never retracted paper on the effect of molecules in water below the Avogadro limit…

 

The first computer was used for astronomical calculations

A reconstruction of the Antikythera mechanism finally succeeded. It is based on pieces that were found on a Roman-era shipwreck in Greece in 1901 and is probably 2000 years old — a hand-powered device that is thought to have been used to predict eclipses and other astronomical events.
Reference: https://www.nature.com/articles/s41598-021-84310-w#MOESM4

Video Screenshot 2021/3/14 , PROF TONY FREETH / UCL, Scientific Reports 2021/3/12 https://www.nature.com/articles/s41598-021-84310-w

Never argue with a fool. Onlookers may not be able to tell the difference.

Never argue with a fool. Onlookers may not be able to tell the difference

(Mark Twain)

Don’t visit stupid people or spend a lot of time talking with them. Avoid them; then they can’t contaminate you, and you can live in peace without being troubled or worn down by their foolishness.

Jesus Sirach 2213

Schöner noch in der Einheitsübersetzung

Mit einem Unvernünftigen mach nicht viele Worte / und geh nicht mit einem Schwein! Hüte dich vor ihm, damit du dich nicht zu ärgern brauchst / und nicht besudelt wirst, wenn es sich schüttelt. Geh ihm aus dem Weg und du wirst Ruhe finden / und keinen Verdruss haben mit seinem Unverstand.

Und dann noch Thomas Vasek mit der ultimativen. Beschreibung

Der radikal Dumme nimmt Fakten nicht zur Kenntnis, er unterliegt seinen Vorurteilen und Ressentiments. Er macht sich die Welt einfach so, wie es ihm gefällt. Der radikal Dumme zeichnet sich nicht bloß dadurch aus, dass er nichts weiß. Vielmehr glaubt er auch noch, dass er schlauer ist als die anderen. Das macht radikale Dummheit so gefährlich.
Ein einzelner radikaler Dummkopf kann eine Nervensäge sein. Radikal dumme Massen sind eine Bedrohung. Der Schriftsteller Robert Musil hat in einem Vortrag im Jahr 1937 von einem »Superioritätsgefühl« gesprochen, das die Dummheit dort verleihe, wo der Mensch „im Schutz der Partei, Nation, Sekte oder Kunstrichtung auftritt und »Wir« statt »Ich« sagen darf.“

Böse Zungen und der Ethikrat

Böse Zungen lästern schon lange über den Ethikrat, er würde nur als PR Büro für den/die jeweilige Vorsitzende dienen.
Trotzdem würde ich gerne dem Staatsrechtler Möllers zustimmen, der die Stellungnahmen des Ethikrates vor kurzem in einem Dlf Interview kommentierte

Er muss irgendwas sagen, was alle sowieso schon wissen, was sich auch nicht in den rechtlichen Argumenten auflöst und was irgendwie einen Gehalt hat, der aber auch nicht zu umstritten sein darf, weil sonst begibt sich der Ethikrat gleich wieder in einen politischen Konflikt. Da bleiben oft doch nur ein bisschen einerseits Gemeinplätze übrig und andererseits auch mal Aufforderungen zur Solidarität, von denen ich meine, dass sie politisch wahrscheinlich richtig ist – es ist richtig zu sagen, wir müssen noch ein bisschen durchhalten und es geht nicht so schnell –, aber die vielleicht dann auch keine richtig ethischen Argumente sind, sondern eher politische Argumente, die den Laden ein bisschen zusammenhalten in einem Moment, in dem sich alles etwas aufzulösen droht… Auch dazu kleben die Ausführungen doch sehr am positiven Recht und verhalten sich gar nicht dazu, dass man das ja auch gestalten kann.

ähnlicher Tenor auch die NZZ

Das Impfen hat in Deutschland noch gar nicht richtig begonnen, und trotzdem diskutiert das Land schon mit Leidenschaft darüber, ob die staatlichen Freiheitsbeschränkungen für Geimpfte aufgehoben werden können. … Es ist wie so oft in Deutschland: Erst kommt die Moral, dann kommen die Fakten. Auch der Ethikrat des Landes hat nun eine Stellungnahme vorgelegt, in der er sich dagegen ausspricht, Freiheitsbeschränkungen vorschnell zurückzunehmen.

Die Kommentare von Heribert Prantl würde ich mir allerdings gerne schenken, da sie nicht mehr zitierfähig sind.

Corona Mortalität IV: Was hat sich an der S3 Leitlinie geändert?

Leider ist fast nichts von meiner früheren Kritik an der S2 Leitlinie in die Änderung eingegangen.

Textunterschiede sind auf https://draftable.com/compare/hYlCJnJHcxXm und Literaturunterschiede auf https://draftable.com/compare/PridZkDctdoA zu sehen. Zitat aus der revidierten Leitlinie

Daten aus Vorteilen bzw Risiken einer invasiven Beatmung versus einer möglichst ausgedehnten NIV- Therapie bei COVID-19 Patienten fehlen bisher. Bisher publizierte kleinere Kohortenstudien wiesen in Bezug auf die berichteten Endpunkte ein hohes Risiko für Bias auf. Außerdem muss die Evidenz als indirekt bewertet werden, weil keine RCTs mit definierter Interventions- und Kontrollgruppe eingeschlossen werden konnten, sondern bei klinischer Verschlechterung von einem hohen Cross-over vom NIV- in den IMV-Arm ausgegangen werden muss. Aus der systematischen Recherche wurden für diese Leitlinie retrospektive Studien aus dem Review von Schünemann et al., sowie den nachfolgenden Updates einbezogen, deren Aussagesicherheit zum Vergleich NIV – Invasive Beatmung sehr schwach ist (74, 75). Zusätzlich haben die Autoren neuere und größere Fallserien berücksichtigt (76-85) die allerdings die Aussagesicherheit der Evidenz nicht ändern, jedoch die Vergrößerung des Erfahrungswissens deutlich machen.

Der Hauptautor der Leitlinie verschweigt seine eigenen, eigentlich katastrophal schlechten Ergebnisse (https://www.australiancriticalcare.com/article/S1036-7314(20)30334-9/fulltext) und unterschlägt zudem kritische Meinungen, etwa von Tobin im ERJ (dort auch noch weitere Studien, die alle keinen Eingang in die Leitlinie gefunden haben).

Es sterben doppelt so viele Patienten an COVID-19 in Hamburg als in München. Wir wissen auch warum (“Erfahrungswissen”) “Absence of evidence is not evidence of absence“. Ist denn dieser Satz so schwierig zu verstehen?

Kaum zu glauben: Die Autoren der Leitlinie haben im letzten Jahr trotz Millionenförderung sowohl eine DIVI Registerstudie als auch ein neues RCT zur NIV abgelehnt und beklagen jetzt ernsthaft, dass es kein RCT gibt.

EbM hat mittlerweile religiös-sektiererische Züge angenommen, ganz offen an dem ebm Netzwerk zu sehen.  Leider hat nun auch die AWMF ein grösseres Problem.

The data may not contain the answer

(stolen from https://twitter.com/sTeamTraen/status/1361067408660783115 )

John Tukey (1915-2000), American mathematician best known for the Fast Fourier Transform (FFT) algorithm and the box plot

Die Abteilung für Marketing der Universität Hamburg

Wer hätte das gedacht …  eine Exzellenzuniversität verteilt die Zeitungsrecherche eines Physikprofessor zur Virusphylogenie auf “Briefvorlage -pm-8-21.pdf” an alle Redaktionen in Deutschland…

Screenshot UHH PM 19.2.2021 https://www.uni-hamburg.de/newsroom/presse/2021/pm8/pm-8-21.pdf

Das ist genauso “wissenschaftlich” wie die Talkshowauftritte von Frau Dr. Priesemann. Physiker:innen scheinen einen Drang zur metaphysischen Welterklärung zu haben, der den von Philosophen und Theologen übersteigt. Soll heissen, dass Herr Dr. Wiesendanger natürlich eine private  Meinung zu einem Thema haben kann  und sie auch jederzeit auf Social Media verbreiten kann. Genauso wie auch meine Kommentare hier auf dem Blog, meine (aktuelle) private Meinung wiedergeben, ein Sammelsurium von Gedanken, Materialien und Code sind, von dem einiges in  spätere Studien eingeflossen ist, aber keinen weiteren Anspruch erhebt.

Wenn ich aber hingegen eine Studie veröffentliche, unter Dienstanschrift, über Monate geschrieben, peer-reviewed, mit belegbare Daten und nachvollziehbarer Methodik, bei möglichen Fehlern auch offiziell korrigier- und zurückziehbar, dann ist das ein Beitrag zur Wissenschaft. Quasi Wissenschaft “ex cathedra” und nicht “locker room talk”. Nicht irrtumslos aber mit Anspruch auf Fehlerfreiheit (in München sind wir auch 150 Jahre nach Ignaz Döllinger immer noch der Meinung, dass selbst der Papst nicht irrtumslos sprechen kann).

Der Text der Hamburger PR Abteilung zeigt, wie man mit erfolgreicher PR den Zuschlag zur Exzellenzuniversität bekommen aber auch gleichzeitig akademische Ideale verraten kann, wenn man nicht mehr eine journalistische Recherche von einer wissenschaftlichen Studie unterscheiden kann.

Sie basiert auf einem interdisziplinären wissenschaftlichen Ansatz sowie auf einer umfangreichen Recherche unter Nutzung verschiedenster Informationsquellen. Hierzu gehören unter anderem wissenschaftliche Literatur, Artikel in Print- und Online-Medien sowie persönliche Kommunikation mit internationalen Kolleginnen und Kollegen. Sie liefert keine hochwissenschaftlichen Beweise, wohl aber zahlreiche und schwerwiegende Indizien.

Die inhaltliche Diskussion als Ziel? Wer soll denn alles in der Diskussion über Sequenzhomologien, Virusevolution, etc noch mitreden? Der Text von Wiesendanger ist nicht mehr als eine differenzierte  Situationsbeschreibung. Die Situation sollte durchaus zu weiteren Studien führen, wir brauchen mehr Sequenzdaten und Ausbreitungswege um evolutionäre Prozesse etwa über  Aligment Algorithmen, Rekombination und präferentielle Mutationen zu erklären. Aber das  war – trotz einiger Anstrengung – nicht möglich so dass wir nicht von einem Laborunfall ausgehen. Juristen würden hier von der Beweislast reden-  necessitas probandi incumbit ei qui agit (“die Beweispflicht liegt beim Ankläger”). Und Beweise sehe ich keine (wo ich Wiesendanger aber recht geben würde: die Editor’s Note in Nature 5 Jahre nach Veröffentlichung ist dubios).

(alle Twitterthreads sind archiviert auf https://archive.vn/Qa0G2 und https://archive.vn/nraEu für spätere Auswertungen zur Science PR)

Jonas Schaible hat recht, ich weiß auch nicht, woher das Virus kommt (nehme aber auch zur Kenntnis, dass die WHO nicht von einem Laborunfall ausgeht). Das Wiesendanger Papier ist keine Studie nach wissenschaftlichen Standard die von der Presseabteilung einer Universität verbreitet werden sollte.

Publons, what?

I am frequently asked if my reviewer record should be transferred to Publons. I always say no as I don’t see any benefit. Publons according to Wikipedia is a

commercial website that provides a free service for academics to track, verify, and showcase their peer review and editorial contributions for academic journals. It was launched in 2012 and was bought by Clarivate Analytics in 2017 (which also owns Web of Science, EndNote, and ScholarOne). It claims that over 200,000 researchers have joined the site, adding more than one million reviews across 25,000 journals.

So should I really spend my limited time with a pseudo-scientific profile? Even the head scores there seem to be ridiculous as I have done less than 500 reviews so far. Since 1988 and not 2012….