More mutations, more asthma?

While some researchers still believe that genetics cannot be responsible for the asthma epidemic as the prevalence increased with only two generations I have no doubt that (within the gene by environment framework) any environmental change is a necessary but not sufficient cause.
I would count also epigenetic changes as “genetic” while there seems now even direct evidence of an increased mutational load in humans

While the overall deleterious homozygosity has consistently decreased, risk alleles have steadily increased in frequency over that period of time. Those that increased most are associated with diseases such as asthma, Crohn disease, diabetes and obesity, which are highly prevalent in present-day populations.

Ralf Frisch und sein “Fuck you Greta” Artikel auf Zeitzeichen

Sogar Amazon hatte ein Einsehen und entfernte die unsäglichen Greta Aufkleber von der Webseite, nachdem Timo Stein den US Konzern darauf aufmerksam gemacht hatte. Auch der europäische Gerichtshof kennt kein Pardon mit dieser Art von beleidigenden Sprüchen.

Ganz im Gegensatz dazu Ralf Frisch, evangelischer Theologe aus Nürnberg, Ex-Militärdekan, Science fiction Fan, der sich über die letzten drei Aufkleber auslässt, die er noch bei Amazon ergattern konnte. Alles im Detail nachzulesen auf www.zeitzeichen.de/node 7759

Was soll man dazu sagen? Ein evangelischer Theologe als Klimatroll, nur etwas besser verklausuliert? Gedruckt von einem Magazin, bei dem der EKD Ratspräsident Herausgeber ist? Rainer Oechslen hatte Frisch schon früher als Populist bezeichnet, auch das Resume von Karl Eberlein  war wenig wohlwollend. Und nun – ein 49jährige Mann, der sich an einem 16jährigen Mädchen abarbeitet? Allerdings nur platonisch, denn der Ausspruch “Fick Dich” ist für ihn eine Geste “frei von jeglicher sexuellen Konnotation”.

“Darf ich?”,  “Könnte ich”,  “Nehmen wir an”, “Mit dem Gedanken spielen” – der ganze Artikel scheint in der Angst redigiert worden zu sein, wie denn Staatsanwaltschaft Nürnberg oder EVHN Präsidentin das ganze wohl rezipieren könnte. Frisch ist ja generell der Meinung, die EKD sei im Zustand der Verblendung. Sein eigenes Credo am Fahrzeugheck „Unterwegs im Auftrag des Herrn“ ist allerdings mehr Tote-Hosen-Klamauk als Glaubensbekenntnis. Jedenfalls hat er keine Berührungsängste mit den klassischen Argumenten der rechten Szene “man wird das ja mal noch sagen dürfen”. Im Original liest sich das dann so:

Und so erlaube ich mir an dieser Stelle anzumerken, ob nicht auch und gerade das Feld des Klimaschutzes ein Ort für jene theologisch gebotene Ideologiekritik sein könnte.

Wieder so ein “könnte”. Und was ist schon t h e o l o g i s c h geboten, frei nach Anaïs Nin “we don’t see things as they are, we see them as we are”?

Aber nun sapere aude geschieht ein Wunder direkt vor unseren Augen: Ein Theologe, Experte für Glauben und Jenseitiges, befindet sich in der Metamorphose zum Experten für Fakten und Diesseitiges. Dabei lässt er keine Peinlichkeit aus, geriert sich auch noch als warmherziger Fürsprecher von AfD Wählern. Das ist entgegen jeder anderslautenden Beteuerung die permanente Provokation des Artikels, um über Nürnberger Würstchen hinaus einmal etwas Aufmerksamkeit zu bekommen.

Demokratie wird als “Kompromisserzeugungsmaschinerie” verhöhnt, von “Ökodiktatur” geschwafelt, der “sogenannte” herrschaftsfreien gesellschaftlichen Dialog soll wohl eine Spitze gegen Habermas und Foucault sein? Greta Thunberg als “Jeanne d’Arc” oder als “Prophetin” aus Compact, der Sezession oder einer sonstigen rechten Postille abgeschrieben? Der “totale Verdacht” hört sich auch mehr nach Nazirhetorik an und wer immer noch Zweifel hat: Seine Aufkleber wurden im Sortiment mit Stickern wie “Lieber Kernkraft als Flüchtlingsstrom” und braunen T-Shirts mit der Aufschrift “auch ohne Sonne braun” verkauft.

Jede Kritik wird vorsorglich schon mal als intolerant gebrandmarkt – Frisch gibt ja schliesslich auch “Rhetoriktrainings für Menschen, die etwas zu sagen haben”. Leugnet er nun die Klimaänderung? Ich bin mir nicht sicher. Einerseits räumt er ein, dass sich der Tanker der “biosphäregefährdeten Zivilisation” zu wenden habe, andererseits redet er von “kognitiver Dissonanz”, “Wutbürgertum”, “Klimaschutzsemantik”, “Szenario”,  “neuer Glaube” und “Klimahysterie”. Ziehen wir einen Strich und addieren auf, dann ist Frisch ohne Zweifel Klima(wandel)leugner.

Aber schauen wir uns nach der politisch-weltanschaulichen Positionierung auch die theologischen Aussagen an. Frisch meint doch tatsächlich, im Windschatten Karl Barths unterwegs zu sein. Angeblich hätte Karl Barth hat im ersten Band seiner „Kirchlichen Dogmatik“ Häresie als Unglaube in Gestalt des Glaubens definiert. Nur, Originalzitat,

Wir verstehen unter Häresie eine solche Gestalt des christlichen Glaubens, der wir zwar formell (weil auch sie sich auf Jesus Christus, auf seine Kirche, auf die Taufe, auf die Heilige Schrift, auf gemeinsame christliche Bekenntnis-formeln usw. bezieht) ihre Eigenschaft als Gestalt des christlichen Glau-bens nicht abstreiten können, ohne doch in der Lage zu sein, zu verstehen, was wir damit tun, wenn wir sie als solche anerkennen, weil wir ihren Inhalt (die in ihr stattfindende Interpretation dieser gemeinsamen Voraussetzungen) nur als Widerspruch gegen den Glauben verstehen können.

ist Häresie bei Barth eine systemimmanente Abweichung. Eine physikalische Beschreibung der Erdatmosphäre fällt aber nicht wirklich in die “Gestalt des christlichen Glaubens”, sie ist eindeutig der Wissenschaft und der Physik zuzuordnen. Es ist – und das mein eigentlicher Einwand gegen Frisch – kein neuer Glaube, sondern eine wissenschaftliche Erkenntnis. Diese Erkenntnis hätte er überall nachlesen können, oder nur einen einzigen   populärwissenschaftlichen Artikel lesen müssen – er hätte auch gerne mit jemand von uns reden können. So wirft sein Elaborat dann auch kein “erhellendes Licht” auf die theologische Problematik, sondern nur den Schatten auf jemand, der nicht mal korrekt zitieren kann. Kann Barth wirklich als Legitimation für Kritik an Fridays for Future herhalten? Barth, der die theoretische Grundlage “für den Widerspruch gegen Krisenphänomene der Moderne wie wirtschaftliche Ungleichheit, völkische und nationalsozialistische Ideologie und atomares Wettrüsten” gelegt hat wie kein anderer? Das Pamphlet von Frisch ist nicht nur Aufruf zur Vergewaltigung eines Kindes, sondern auch noch Störung der Totenruhe.

Die “malträtierte Welt gelassen und heiter der Fügung und Vorsehung Gottes überlassen”, er wird sich schon erbarmen? Auschwitz spricht dagegen, wenn sich Gott nicht mal seines auserwählten Volkes erbarmt. Der Auftrag war im übrigen auch Bewahren der Schöpfung und nicht Zerstörung. Und selbst Paulus weiss: was ein Mensch sät, das wird er auch ernten. Irre Dich nicht! Oder ist alles sowieso egal, da  mit den evangelikalen Untergangsbeschwörern “die Endzeit nun angebrochen ist”, in der Himmel und Erde vergehen werden?

Die Unterscheidung von “vorletzten” und “letzten” Dingen und die Unterscheidung der zwei Regimenter erinnert fatalerweise an die „christlichen Weltflucht“ des deutschen Luthertums. Dabei würde ich das Thema nicht einmal Barth, sondern eher Bonhoeffers Ethik zuordnen, der die Spannung von Vorletztem und Letztem als extreme Formen beschreibt, aber weder die „radikale“ Lösung (mit Christus als Feind des Vorletzten und  Gott als letztem Richter) noch die “Kompromiss”-Lösung (das Letzte als metaphysischer Glaubensinhalt und Gott als Schöpfer) akzeptieren kann.

Beide Lösungen sind in gleicher Weise extrem und enthalten in gleicher Weise wahres und falsches… Beides sind unerlaubte Verabsolutierungen an sich gleich richtiger und notwendiger Gedanken. Die radikale Lösung denkt vom Ende aller Dinge, von Gott dem Richter und Erlöser, her, die Kompromißlösung denkt vom Schöpfer und Erhalter her; die einen setzen das Ende absolut, die anderen das Bestehende. So gerät Schöpfung und Erlösung, Zeit und Ewigkeit in einen unauslösbaren Widerstreit, und so wird die Einheit Gottes selbst aufgelöst, der Glaube an Gott zerbricht.

Ralf Frisch bleibt in seiner (radikalen) Argumentation davon unangefochten – frei nach Wittgenstein “daß die Sonne morgen aufgehen wird, ist auch nur eine Hypothese”. Irgendwann geht ihm aber bei seinem “Spiel mit dem Feuer” dann doch der Mut aus. Zeitzeichen hat in einem Postskriptum schon eingeräumt, daß der Text zunächst mit anderer Überschrift und in einer anderer Fassung erschien. (Zeitzeichen befasst sich ansonsten gerade mit Heidi Klums Hochzeit und hat mich auf den Autor verwiesen, der aber bisher nicht geantwortet hat. Auch von archive.org, idea.de und kath.net war die zuerst veröffentlichte Version nicht zu bekommen).

Das ist vielleicht auch besser so. Bleibt also noch die Frage zu klären, warum ich mich überhaupt mit dem Text beschäftige. Darauf gibt es zwei Antworten: Ralf Frisch ist in Tateinheit auch noch theologischer Referent der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, der den PuK Prozess (“Profil und Konzentration”) mitbestimmt. Würde sein Beitrag ohne Widerspruch aus der ELKB bleiben, wäre das ein triftiger Austrittsgrund.

Zweitens fürchte ich, daß es in der evangelischen Kirche noch sehr viel mehr narzisstisch gekränkte alte weisse Männer gibt. Denn nach Ferdinand Otto ist der anthropogen verursachte Klimawandel nun bereits die vierte Attacke auf ihr flat earth Weltbild.

So sei das schon gelaufen, als Nikolaus Kopernikus herausfand, dass sich die Erde um die Sonne dreht – seinerzeit eine Ungeheuerlichkeit. Charles Darwin konfrontierte seine Zeitgenossen dann mit der Tatsache, dass der Mensch nicht Gottes Ebenbild ist, sondern ein hochentwickelter, haarloser Affe. Die dritte Kränkung des Menschen schließlich machte sich der Wiener Psychoanalytiker ganz unbescheiden selbst zu eigen: Die Erkenntnis nämlich, dass der Mensch nicht einmal Herr über sich selbst ist, dass da nämlich noch Es und Über-Ich unter unserem Bewusstsein schlummern.

Für einige evangelikale Christen ist diese Kränkung wohl besonders schmerzhaft – der Mensch, obwohl “Krone der Schöpfung”, ist offensichtlich so wenig intelligent designed, dass er gerade dabei ist, die Schöpfung zu zerstören.

Revocatio!

 

About mad doctors and attractive women

Occasionally a strange paper is finding its way into the medical literature. This a paper by Paolo Vercellini from Milano has been cited only 14 times

 

while there is a tweet by @evopsychgoogle that has been retweeted now 14.312 times. I think the question is not so much “Do mad people get endo or does endo make you mad?” but “Do endo patients have mad doctors?”

Any bug bounty program for BMBF or EU programs?

Most major players in the software industry have bug bounty programs. Apple (1M€ max), Facebook (500€ max), Github (10K€), Google (31K€). Others don’t pay anything like Ebay, clearly showing their appreciation. Does Ebay really believe that a “hall of fame” is a sufficient way to deal with security issues?

I wish, there would be also a “bug bounty program” for the research funding bodies. There are too many research programs, that nobody needs and nobody wants. If the funders would have qualified staff to do research, they would do research, and would not need to hire other people. Who will ever tell a BMBF research officer that his/her idea wasn’t useful for the German or the EU taxpayer?

example research program

An independent ranking of the research programs by the science community would be a useful resource…

How to get a fake study into Pubmed

  1. Find a predatory journal that made it into Pubmed Central for whatever reason
  2. Submit and pay for your article at the predatory journal
  3. Voila, Pubmed will list your study.

This is what I learned this week when writing to the help desk

Hi ….,
Thank you for writing to the help desk. Content added to PubMed from PMC comes from two sources: journals that overall have met NLM’s standards for PMC (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/about/guidelines/#sciqual); and author manuscripts deposited in compliance with the public access policy of NIH or other collaborating funders.
NIH and other funders do not dictate the journals in which their funded authors may publish. This particular author manuscript, the single citation from this journal appearing in PubMed, was deposited in compliance with the public access policy of NIH (https://publicaccess.nih.gov/).
Kind regards,

U.S. National Library of Medicine

Unfortunately, I am not the first one to notice the decline of Pubmed – scholarlykitchen.sspnet.org has written about that before

What is PubMed? Is it a search engine? A credentialing system? A filter? Is it a publisher? An enabler of open access (OA) publishing? A technology provider? A competitor? Depending on the situation, you can answer each of the above in the affirmative, despite the contradictions many of the combinations may cause.
Twenty years ago, PubMed was a credentialing system, an online port of the MEDLINE index. This shift of medium quickly made it a search engine, but one built on a manual and highly curated index ….
Now, a new twist is emerging, and that seems to be that PubMed may be consciously or unwittingly acting as a facilitator of predatory or unscrupulous publishing.

see also the-scientist.com

If a predatory journal is confined on its website, which is often of low-quality, the chance that patients or scholars will read and cite these articles is very low,” says Andrea Manca, a professor of physiology at the University of Sassari in Italy. “The problem is that when they are displayed in the most popular biomedical database that we have, there are many [people] who think if a journal is on PubMed, then it is fine—which is not true, unfortunately.

and even Pubmed paper

Cognitive bias codex

I am sure, I wrote or talked about it before, but cannot find it.

Maybe all mission critical hypothesis should undergo a bias check?

So here again –  a link to the cognitive bias codex plot of Terry Heick from https://www.teachthought.com (that is itself based on Wikipedia).

People seem to have an astonishing ability to believe their GPS is always right

Having bought a new bussole yesterday, I found this morning a blog entry  “Why Our GPS Devices Can Betray Us

So why is it that our maps — digital or otherwise — so often get us lost? For one thing, they’re usually used for exploring unfamiliar places. Many indigenous navigators, in contrast, practice their skills across large but generally known areas; even if the individual does not have direct experience of a place, they will likely have heard descriptions of it, some of which are passed down generationally. For Westerners, the combination of a lack of local knowledge and unquestioned faith in the power of a map can be disastrous, particularly when we forgo our own perception, instincts, and problem-solving skills. Far from home and familiar reference points, Tom and I followed our GPS’s directions, compounding one bad decision after another, even though we knew Pimlico was south. People seem to have an astonishing ability to believe their GPS is always right, even when such belief defies logic. … “We are largely unconscious of the centrality of maps in contemporary Western life ” [David Turnbull] writes … Turnbull locates the origins of this phenomenon in the cartographic revolution around 1600 in Europe. At that time, maps began to be seen as emblematic of scientific knowledge, and in exchange scientific theories were conceived as maplike.

A compass will always help, even when there is no sun, as we humans have not trained our ability to sense magnetic fields according to some new research.

We report here a strong, specific human brain response to ecologically-relevant rotations of Earth-strength magnetic fields. Following geomagnetic stimulation, a drop in amplitude of electroencephalography (EEG) alpha-oscillations (8–13 Hz) occurred in a repeatable manner. Termed alpha-event-related desynchronization (alpha-ERD), such a response has been associated previously with sensory and cognitive processing of external stimuli including vision, auditory and somatosensory cues.

Eine Beglaubigung reicht nicht – Wissenschaft im Vakuum

Mit dem Übergang von der persönlichen Betreuung der Doktoranden zu den “research schools”, aber auch der immer längeren und immer schlechter bezahlten Promotionszeit, sind die direkten Stellenbewerbungen aus der eigenen Hochschule oder dem eigenen Bundesland immer weiter zurückgegangen.

Die Zeugnisse aus den Bewerbungen ausländischer Bewerber werden mühsam übersetzt und beglaubigt und dann mehr oder weniger vorausgesetzt, dass dieselben Bildungsvoraussetzungen vorliegen. Das reicht aber nicht, denn Wissenschaft findet nicht im Vakuum statt, so auch ein Kommentar in Science diese Woche.

A student at the small liberal arts college where I am a biology professor had allegedly posted anti-Semitic neo-Nazi rhetoric on social media. Faculty members and students alike were shocked. The bubble of our close-knit community had burst; the realities of the external world were now the realities of our internal world, too. In the hours and days that followed, we all asked, “How could this happen?” Students asked another question, too: “Why don’t faculty in our STEM courses discuss these issues with us?” This second question troubled me.

Vielleicht sollten wir mit unseren ausländischen Studenten nicht nur fachspezifisches Wissen vermitteln, sondern auch über Ethik reden. Oder vielleicht auch über politische Fragen.

Bewusstseinsmodelle II

Edge

So, here’s a potential operational criterion in something like expressed puzzlement about consciousness of the kind that we do. Once you’ve got an AI system that says, “I know on principle I’m just a bunch of silicon circuits, but from the first-person perspective, I feel like so much more,” then maybe we might be onto something in understanding the mechanisms of consciousness. Of course, if that just happens through somebody programming a machine to imitate superficial human behavior, then that’s not going to be so exciting. If, on the other hand, we get there via trying to figure out the mechanisms which are doing the job in the human case and getting an AI system to implement those mechanisms, then we find via some relatively natural process, that it A) finds consciousness in itself and B) is puzzled by this fact. That would at least be very interesting.

And the interview details

GERSHENFELD: What do you think about the mirror tests on elephants and dolphins for sense of self?
CHALMERS: Those are potential tests for self-consciousness, which, again, is a high bar. There are plenty of animals that don’t pass them. So, are they not self-conscious? No. They’re probably just not very good with mirrors.
GERSHENFELD: But do you think that’s a falsifiable test of sense of self?
CHALMERS: That’s pretty good evidence that the animals who pass it have certain kinds of distinctive self-representations, yes. I don’t think failing it is any sign that you don’t. I would also distinguish self-consciousness, which is a very complicated phenomenon that humans and a certain number of mammals may have, from ordinary conscious experience of the world, which we get in the experience of perception, of pain, of ordinary thinking. Self-consciousness is just one component of consciousness.

Universitätsasyl

Die SZ hat einen Beitrag über die Athener Universität

An den Schutz der freien Rede in der griechischen Antike wird jetzt erinnert. Auch an das von Kaiser Barbarossa der Universität Bologna im Jahr 1158 verliehene “Scholarenprivileg”, eine eigene akademische Gerichtsbarkeit. Sie ist natürlich längst abgeschafft. Das soll nun auch mit dem sogenannten Universitätsasyl in Griechenland passieren, einer weltweit wohl einmaligen Regelung.

Käuflich

Natürlich muss Grundlagenforschung finanziert werden. Es gibt dafür genügend staatliche Quellen und reputable Einrichtungen. Wenn die Gier aber unersättlich wird, dann wird Wissenschaft käuflich – in dem aktuellen Fall hatte Jeffrey Epstein Harvard Professoren wie George Church finanziert (Church ist einer der wenigen Genetiker die He Jiankuis Vorgehen nachträglich rechtfertigten). In dem statnews Artikel wird Church zitiert

“I certainly apologize for my poor awareness and judgment … There was just a lot of nerd tunnel vision …” Since the indictment last month, news reports have described numerous meetings Epstein organized, both before and after his 2008 conviction, with physicists, biologists, mathematicians, and other researchers. He seemed to believe his interactions with scientists, especially those at Harvard, would buff his reputation in the financial world, saying on his website that he had “the privilege of sponsoring many prominent scientists … As for whether Epstein’s 2008 conviction gave Church (a father and grandfather) pause, he said, “I did read a couple of news articles” a decade ago, he said, “but they weren’t clear enough for me to know there was a serious problem.” …Church said he is used to financiers, technologists, and celebrities seeking him out, and has become a quasi-celebrity himself.