Getting started with webRTC

While the protocol is already around for some time, webRTC isn’t been used so much although many browser are supporting it.

The basic webRTC samples of peer connection works well within the same browser window (showcase) while I need to connect sound + audio between two browser windows in a local network. After trying out several frameworks, I found the most easiest one easyRTCrtc. It works out of the box

git clone https://github.com/priologic/easyrtc.git
cd /Users/wjst/Desktop/easyrtc
cd /Users/wjst/Desktop/easyrtc/server_example
npm install express --save
node server.js

while pointing the browser to localhost:8080. Three weeks later, I find the sources poorly documented, connections are frequently broken, while Chrome explains it is moving soon to “Plan B”.  I could have been warned.

Will test now Ant Media Server.

Vitamin D and farming

We published already some time ago that farmers use less vitamin D supplements as they spend so much time outdoors

and give their babies more raw milk avoiding supplemented milk. Just for the notes.

 

Die Ethik von Facebook

Die Ethik von Facebook – das war eigentlich das Ausgangsproblem: Datenschutz, Cambridge Analytics, Filterstream.

Aber nun finanziert Facebook plötzlich ein Ethik-Institut. Und plötzlich redet niemand mehr über die Ethik von Facebook, weder der neue Leiter, noch der amtierende Präsident, und schon gar nicht der Wissenschaftsminister.

6,5 Millionen Euro, um ethische Regeln in die KI einzubauen? Mit Wettbewerb als universelle Problemlösung? Ich muss mir nun doch mal das “Experimental Ethics Lab”  genauer ansehen, bisher war mir mehr “Ethics of Experimental Labs” ein Begriff. Details ab S. 163 bei Rusch / Lütge / Voland

Seit einigen Jahren engagiert sich ein kleiner Teil des, vornehmlich US-amerikanischen, philosophischen Nachwuchses in der eigenständigen experimentellen Untersuchung philosophischer Fragestellungen im Bereich von Wahrnehmung, Verhalten und Einstellungen …

Das hört sich Psychologie Einführungsseminar an. So wird die Kritik daran wird gleich mit geliefert

Kritiker, insbesondere aus der Tradition der analytischen Philosophie, werfen der Experimentellen Philosophie neben Mängeln in experimental-technischen Details vor allem vor, sie könne mit ihrer Methodologie überhaupt keinen philosophischen Erkenntnisgewinn erzielen, gehe es doch in der Philosophie eben nicht darum, was und wie Menschen ganz konkret fühlen, denken, entscheiden oder handeln – also nicht um die Genese philosophischer Überzeugungen –, sondern darum, einen konsistenten Begriffsrahmen zu schaffen, in dem sich Mensch und Natur präzise beschreiben lassen …. Philosophie soll demnach nicht erforschen, was der Fall ist, sondern wie Begriffe und Sprachen angelegt sein könnten, in denen sich dann alle denkmöglichen Sachverhalte widerspruchsfrei und eindeutig widergeben ließen.

Aber vielleicht ist genau das ausser Mode, die denkmöglichen Sachverhalte widerspruchsfrei aufzuklären, weil es stört bei der  Verlagerung der Diskussion über die “Ethik von Facebook”hin zu dem positive “Facebook investiert in Ethik” Image.

Thomas Beschorner sagt, von diesem Deal profitieren beide Partner – aber nicht unbedingt die Allgemeinheit. Er geht weniger von einem Reputationsgewinn aus, sondern glaubt eher an einen direkten Benefit.

Wer jetzt “gekaufte Wissenschaft” schreit, dürfte allerdings falsch liegen. Die TU München stellte schnell klar, dass es keine Auflagen seitens Facebook gibt, sondern es darum geht “unabhängige Forschung zu finanzieren”… Und was ist der Vorteil für den Geldgeber? Die von Facebook bereitgestellten Mittel sind keine Spende fürs Gemeinwohl, sondern eine Investition ins eigene Geschäft. Es geht weniger um Werbung oder einen Reputationsgewinn für Facebook durch die Kooperation mit der Uni. Der ökonomische Vorteil für Facebook dürfte vielmehr in der anvisierten Forschung an dem neuen Institut liegen.

IVF eine Zeitbombe?

Nachdem es also doch so viele IVFs in Deutschland gibt (12.000 IVF bei 785.000 Geburten im Jahr ), wäre es doch mal interessant, was es an Spätwirkungen für die IVF Kinder gibt, sobald sie das niedrige Geburtsgewicht und angeborene Defekte überlebt haben.

S. 22 Jahrbuch Deutsches IVF Register 2018

Aus zwei Gründen ist die Frage allerdings nicht ganz leicht zu beantworten. Erstens gibt es bisher keine IVF Kinder, die bisher älter als 40 Jahre sind und damit gibt es auch keine Erfahrung mit den typischen Krankheiten ab 60 Jahre.
Und zweitens gibt es diverse Krankheiten der Eltern, die überhaupt erst zur IVF geführt haben, aber nicht der IVF selbst angelastet werden können. Zudem sind IVF Mütter deutlich älter als im Durchschnitt was selbst schon ein Krankheitsrisiko für die Kinder bedeutet.

Zumindestens von der Theorie her, ist die IVF nicht ganz ungefährlich für den Embryo, man braucht Hormone und ein künstliches Medium, was vor allem die Methylierungsstatus der Embryos beeinflusst (dazu gibt es mehrere Studien, die wichtigste von 2015). Eigenartigerweise gibt es aber nur wenig klinische Literatur zu dem Thema und Null Information am Deutschen IVF Register. Die fehlenden Studienbasis fiel auch vor kurzem auch dem Independent auf.

Das   letzte medizinische Review  ist schon etwas angejahrt. Beschriebene Risiken sind vor allem Depression im frühen Erwachsenenalter, Alkoholismus, erhöhter Bluthochdruck, erhöhter Nüchternzucker, erhöhter BMI, vorzeitige Knochenalterung sowie Schilddrüsenerkrankungen.

Eigentlich müsste es regelmässige Kontrolluntersuchungen nach IVF anbieten, am besten im Rahmen klinischer Studien.

Could the correction of a deleterious mutation be a disadvantage?

When working on a forthcoming talk about the ethics of correcting gene defects, I asked myself: Are there any empirical examples where the correction of a so called “deleterious” mutation may be a disadvantage? Or in other words: Are there any beneficial side-effects of otherwise deleterious mutations?

(Don’t answer this with the joke that the Y chromosome is a X with a large deletion :-)

Yes, there are some examples of heterozygote advantage

  • HBB-p.E6V leads to sickle cell anemia and malaria resistance
  • CFTR Delta F508 leads to CF and protects against tuberculosis

Maybe I am not asking if there are beneficial/deleterious mutations in a single gene – the question here is more about distant / cis-regulating elements.  And there seems to be a thesis that

deleterious mutations have long been thought to be unimportant, however this view overlooks the pivotal role of epistasis. The unique experiments presented here give new insights into the historical and highly contingent nature of evolution. While evolution frequently finds a well adapted solution in the long-term, evolving populations will frequently climb suboptimal peaks initially. Deleterious mutations become useful because they aide evolution in reconciling short-term and long-term adaptation.

the thesis made it also into a PNAS paper

It might seem obvious that deleterious mutations must impede evolution. However, a later mutation may interact with a deleterious predecessor, facilitating otherwise inaccessible adaptations. … We studied digital organisms—computer programs that replicate and evolve—to compare adaptation in populations where deleterious mutations were disallowed with unrestricted controls. Control populations achieved higher fitness values because some deleterious mutations acted as stepping stones across otherwise impassable fitness valleys. Deleterious mutations can thus sometimes play a constructive role in adaptive evolution.

Looks like humans shouldn’t interfere with their own evolution as long as the rules are not known… The PNAS paper above has been cited many times, it will take some time to scan these for more empirical examples.

Weight Loss Advice

23andme is again in the headlines

Consumer DNA-testing giant 23andMe Inc. plans to add new wellness offerings it hopes will help its customers shed a few pounds, but some genetics experts say the jury is still out on the science behind the products.
On Tuesday, the Mountain View, California-based company announced a partnership with Lark Health, an artificial-intelligence coaching service that delivers personalized advice for weight loss and diabetes prevention via an app. Lark will allow customers to incorporate weight-related genetic data from 23andMe into its service.

We don’t need artifical intelligence for that, just a simple BMI table

Underweight Below 18.5
Normal 18.5–24.9
Overweight 25.0–29.9
Obesity 30.0 and Above

According to NIH recommendations people who are considered obese (BMI >30) or those who are overweight (BMI of 25-29.9) and have two or more risk factors, it is recommended to lose weight. Even a small weight loss of 5 to 10 percent of your current weight will help lower your disease risk. Point. No need to send your money to 23andme, just give it to a charity now. 23andme has already enough money for selling private data of some other boobies.

Einen Tesla kaufen oder doch besser Fahrrad fahren?

Ein neuer Vortrag des geschätzten Harald Lesch

Nicht sicher ob e-visions.com die Originalquelle für die folgende Modellrechnung ist. Danach brauchen Tankstellen aber bald eine Fläche von 10 x 10 km:

Geht man von den unwiderlegbaren Fakten aus, dass zu Zeiten des Berufsverkehrs oder der Ferienreisewelle an einer eher kleineren Autobahntankstelle mit durchschnittlich 12 Zapfsäulen, an einem 24h-Tag, einer durchschnittlichen Tankzeit von 10 min pro Fahrzeug ca. 1700 Diesel-Fahrzeuge betankt werden, wird man ganz leicht feststellen, dass die Elektromobilität ein […] Märchen ist. Öffentliche Standard Ladesäule mit einer Ladeleistung von ca. 10kW-30kW benötigen immerhin 2-4 Stunden um ein normales E-Auto wieder voll aufzuladen. Natürlich kann ein Tesla auch in weniger als 1Std. geladen werden, jedoch fahren nicht nur Teslas auf deutschen Straßen. […] Die Wahrheit ist aber, dass selbst das beste und leistungsfähigste Tesla im Winter mit eingeschalteter Heizung, Heckscheibenheizung, Licht und Scheibenwischer auch nur 150-200 km schafft und somit 4mal öfter an die Ladesäulen belagern muss, wie ein heutiger durchschnittlicher Diesel-PKW der bis zu 1000km mit einer Tankfüllung schafft. Das bedeuten, dass 24mal mehr Ladesäulen benötigt werden um die gleiche Anzahl von Teslas laden zu können als Dieselfahrzeuge. Wenn nun eine kleinere Tankstelle 12 Zapfsäulen zum betanken von Benzin- und Dieselfahrzeugen bereitstellt, werden nun 288 Stück Tesla-Ladesäulen benötigt um zumindest die gleiche Anzahl von Tesla betanken zu können. Geht man aber davon aus, dass ein E-Auto im Winter 4mal öfter an die Ladesäule muss als ein vergleichbarer Diesel-PKW, benötigt eine Tankstelle sogar 288×4 also über 1150 Tesla-Ladesäulen.

Und zur Ökobilanz von E-Fahrzeugen eine Reportage des Deutschlandfunks

Elektroauto ist ähnlich schädlich wie ein Diesel … Der Leiter des Instituts, Dieter Teufel, sagte im Deutschlandfunk Kultur, der Ausbau regenerativer Energien ersetze bis 2030 lediglich den Strom, der durch die Abschaltung der Atomkraftwerke wegfalle. Die Verstromung von Stein- und Braunkohle werde im gleichen Zeitraum ungefähr gleich bleiben. Teufel weiter: „Daraus entsteht bei der Stromerzeugung für die Elektroautos relativ viel CO2. Und wenn man eine Gesamtbilanz macht, Betrieb der Elektroautos und Herstellung der Elektroautos, insbesondere der Batterie, dann ergibt sich, dass ein einzelnes Elektroauto von der Klimawirksamkeit her praktisch ähnlich schädlich ist wie ein Benziner oder Diesel.“

Genes and environment

An interesting interview 1999 at Edge reloaded: Children don’t do things half way: children don’t compromise with Judith Rich Harris

How the parents rear the child has no long-term effects on the child’s personality, intelligence, or mental health. […] The trouble is, the evidence is ambiguous. It’s clear that children resemble their biological parents; what isn’t clear is why. Is it the environment the parents provided, or is it the genes they provided? Just knowing there’s a correlation isn’t enough—we have to tease apart the effects of the genes from the effects of the home environment. One way to do it is by looking at adopted kids. And what we find is that the correlation disappears. The adopted child reared in a let’s-read-a book-together home ends up no smarter, on the average, than the one reared in a don’t-bother-me-I’m-watching-TV home. […] In fact, for personality (which is what I’m mainly interested in), only about half the variation from one person to another can be attributed to the genes. More precisely, about half the reliable variance in measured personality characteristics—the variance that remains after measurement error is subtracted—can be attributed to differences in genes. […] They still haven’t acknowledged the fact that whatever genetic predispositions the children have, there’s a good chance the parents have them too. […] In study after study, was that the environment shared by two kids reared in the same home could account for no more than 5 percent of the variance in personality characteristics. […] Well, the way children behave outside their parents’ home is certainly more lasting, because that’s where they’re going to spend their adult lives. […] the impetus comes from the child doing the conforming, not from the group. Tailoring your behavior to that of the other members of your group is something that people of all ages do automatically, usually without even realizing that they’re doing it.