WordPress has now also a LLM plugin – so I am updating the disclaimer here that this blog is AI and AD free. Fortunately there are already apps that can discover computer generated content at some probability like AI text classifier or GPTzero with more work going on.
… an essentially anarchic enterprise: theoretical anarchism is more
humanitarian and more likely to encourage progress than its law-and-order alternatives.
“History generally, and the history of revolution in particular, is always richer in content, more varied, more many-sided, more lively and subtle than even” the best historian and the best methodologist can imagine. History is full of “accidents and conjunctures and curious juxtapositions of events” and it demonstrates to us the “complexity of human change and the unpredictable character of the ultimate consequences of any given act or decision of men”.
Feyerabend in Against Method 1962 citing here Lenin and Butterfield
Harald Lesch talks about AI language models as “statistical parrots”. Even more worrisome are the hallucinations
“Language models are trained to predict the next word,” said Yilun Du, a researcher at MIT who was previously a research fellow at OpenAI, and one of the paper’s authors. “They are not trained to tell people they don’t know what they’re doing.”
a new report titled Survival of the Richest, Oxfam shows that the top 1% worldwide grabbed $26 trillion of the $42 trillion in new wealth created, close to twice as much as the bottom 99% of the global population.
Der Schutz von Whistleblower sollte eigentlich nach Willen der EU besser werden. Aber nach unendlichen Verzögerungen, zuletzt vor dem Vermittlungsausschuss des Bundestages, ist es damit nicht weit her, wenn nicht mal mehr anonyme Hinweise möglich sind. Einziger Trost: auch woanders nur”talk, no action”.
So wird das deutsche Gesetz wohl bald wieder einkassiert werden, das meint nicht nur Transparency Deutschland
Leider muss man in aller Deutlichkeit sagen: Der vorliegende Gesetzentwurf zum Schutz von Hinweisgeber:innen ist ein Fiasko. Die Bundesregierung muss dringend nachbessern, denn in der vorliegenden Form brächte das Gesetz neue Rechtsunsicherheiten für Whistleblower:innen, Unternehmen und Behörden. Anstatt den klaren Vorgaben und Empfehlungen der EU zu folgen, hat die Bundesregierung Stückwerk vorgelegt.
Many NIH cases of grant policy violations involve activities in China and scientists of Chinese origin, raising concerns about racial, ethnic, or political targeting. The disproportionate share may be related to the extensive reach of Chinese talent recruitment programs, which explicitly state preferences for ethnic Chinese scientists. NIH compliance reviews abide by the same procedures for all scientists irrespective of their demographics, and the inquiries include cases involving countries other than China.
while we should not blame the Chinese culture but individual behaviour.
an Universitäten selbständig denkende Menschen heranwachsen dürfen. Mittlerweile sind Hochschulen aber vor allem Standorte, an denen Absolventen produziert werden.
Es gab Zeiten, wo sein radikaler, sein unbedingter Pazifismus mich gequält hat. Er schien bereit, die Herrschaft des Bösen zuzulassen, wenn nur das ihm über alles Verhaßte, der Krieg, dadurch vermieden wurde. Das Problem ist unlösbar. Aber seitdem wir erfahren haben, wie auch ein guter Krieg nichts als Böses zeitigt, denke ich anders über seine Haltung von damals – oder versuche doch, anders darüber zu denken.
Franz Werfel über Stefan Zweig
Ja, Stefan Zweig war ein Mann ohne Zorn. Darum war er auch einer der ganz wenigen echten Pazifisten, die es gibt. Für ihn bedeutete der Krieg die irdische Hölle, an die man nur mit Heulen und Zähneklappern denkt. […] Es ist nicht zu leugnen, Stefan Zweig floh vor dem Krieg. […] In einem seiner letzten Briefe habe ich folgende Zeilen gefunden: „ Die Leute reden so leicht von Bombardements, wenn ich aber lese, daß die Häuser zusammenstürzen, stürze ich selbst mit den Häusern zusammen.”
Here is a quick update on some genes of my recent asthma exome paper coming now from the 1 M exome paper published yesterday as a preprint.
loss of function variants IL1RL1. https://rgc-mcps.regeneron.com/gene/IL1RL1, 12 May 2023
Also ClinVar shows that the IL33 receptor is not “essential” making anti IL33 receptor antibodies like etokimab, itepekimab, tozorakimab a safe therapy although not being effective in any LOF mutation carrier.
The most interesting thing in the preprint is in supplemental table 2 with the s-het values for 16,704 genes. From that table I have selected my favorite target IL33 receptor together with TLR1, ALOX15, GSDMA, IL13 and IKZF3 ( BTNL2 could not be found in the list).
asthma exome https://rgc-mcps.regeneron.com/gene/IL1RL1, 12 May 2023
IKZF3 would be dangerous to be touched (see my 2008 commentary) while in the 2022 exome paper I also found only protective variants in the 5′-UTR but not any LOF variant – probably as IKZF3 is the only essential gene in the list.
So what’s next? I am still thinking how to reduce my exome set to the causal variants as half of the mutations are probably LD artefacts. And well, it would be super interesting to examine now two extreme inbred populations for their mutation spectrum, loosing either asthma variants by healthy (Amish) or diseased founders (Tristan da Cunha). Unfortunately there is little hope that this will happen – current science is built more on competition than collaboration.
Unbefristung / Tenure einer Arbeitsstelle heisst nicht, daß der Arbeitgeber einen Arbeitnehmer bis zur Rente (oder darüber hinaus) arbeiten lässt. Das ist weder in Deutschland noch in Amerika so. Emeriti an deutschen Universitäten können allerdings wie in Amerika weiter arbeiten, da sie nur entpflichtet werden. Angestellte an Großforschungszentren gehen dagegen mit dem Ruhestand leer aus und verlieren Rechte an Büro, Labor und Bibliothek, sehr wenige Ausnahmen abgesehen.
Und nicht nur das – zunehmend ist Tenure in der Wissenschaft bedroht. So wurde etwa an der University Wisconsin 2015 (conversation) das 100 Jahre alte Recht auf Unbefristung eingeschränkt mit fatalen Folgen (slate). Weitere Eskalationsstufe sind aus England 2021 mit “Stock out” (Focus) oder 2022 in Texas (CNN) bekannt geworden.
2023 ist der Eingriff in die Wissenschaftsfreiheit in Deutschland angekommen. Nach einer Finanzkrise des Managements [1, 2, 3] wurde 2023 am Helmholtz Zentrum München erstmals “betriebsbedingt” gekündigt. Bei persönlichen Konflikten gab es hier auch schon früher Kündigungen, die Beendigung einer unbefristeten Arbeitsgruppenleiterstelle wegen Restrukturierung ist allerdings ein Novum in der deutschen Forschungslandschaft.
Die Art und Weise, wie wir Forschungsthemen auswählen und fördern, stammt im Prinzip aus den Zeiten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, und so wie Produkte irgendwann am Ende ihres Lebenszyklus’ ankommen, ist diese Forschungsförderung jetzt organisatorisch auch am Ende. Jeder, wirklich jeder in diesem Wissenschaftsbetrieb beklagt eine überbordende Bürokratisierung, und über die vergangenen paar Jahre sehen wir dann auch noch, dass die Förderwahrscheinlichkeit in vielen Programmen aufgrund dessen zurückgegangen ist. Bei einzelnen Projektaufrufen in Programmen wie Horizon2020 lag die finale Erfolgsquote bei Anträgen nur noch bei drei Prozent. Das bedeutet, dass 97 Prozent der Mühen und der Arbeit von Antragstellern, aber auch von Gutachtern und Programmorganisatoren, einfach weggeworfen werden. Ich glaube, wir brauchen da disruptive Änderungen: Wir müssen uns hinsetzen und überlegen, wie Förderprozesse im 21. Jahrhundert entbürokratisiert werden können.
The journals are open access and require authors to pay a fee for publishing services. The APC for NeuroImage is US$3,450; NeuroImage: Reports charges $900, which will double to $1,800 from 31 May.
Creating a PDF and charging authors aka governments with incredible prices? Too much is never enough.
Kampf gegen Machtmissbrauch: Professoren mit Offenem Brief an die HRK
Dutzende Professorinnen und Professoren fordern laut „Spiegel“ in einem Offenen Brief an die Bildungsministerinnen und -minister von Bund und Ländern sowie an die Hochschulrektorenkonferenz Maßnahmen, um Machtmissbrauch an Hochschulen zu verhindern.
Die Strukturen des deutschen Wissenschaftssystems seien eine „Einladung zum Machtmissbrauch“, heißt es demnach in dem Brief. Konsequenzen seien extrem rar, Machtmissbrauch würde nur selten verfolgt, obwohl er in unterschiedlichen Formen auftrete. Die ungerechtfertigte Übertragung von Aufgaben an Mitarbeitende, die systematische Überlastung mit Arbeit, die willkürliche Ausübung von Entscheidungsgewalt gehörten ebenso dazu wie die Aneignung von geistigem Eigentum, sexuelle Belästigung und Nötigung.
Die Professorinnen und Professoren fordern dem „Spiegel“ zufolge „stabilere, längerfristige, im Idealfall entfristete Beschäftigungsverhältnisse“. Zudem könne die Abhängigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verringert werden, wenn Professoren nicht mehr Vorgesetzte, Betreuer und Gutachter von Arbeiten in einer Person seien. Auch effizientere Kontrollmechanismen und mehr Unterstützungsangebote würden benötigt.