Der chinesische Menschenversuch

Mittwoch, 16. Januar 2019

Eigentlich ist mit dem nature biotechnology Artikel schon alles zur Ethik gesagt, aber evangelisch.de weiss nun von einem bevorstehenden Statement des neu zusammengesetzten Ethikrates im März. In Köln war wohl eine Podiumsdiskussion

Lob-Hübepohl dagegen stellte sich klar hinter das deutsche Embryonenschutzgesetz. Zwar räumte auch er ein, dass es keine einfachen Antworten auf die Fragen gebe, ob Krankheiten wie Mukoviszidose oder Formen der Alzheimer-Demenz nicht auch mit genetischen Therapien bekämpft werden dürften. Im Fall der beiden Babys aus China sei es dagegen so gewesen, dass die Genmanipulationen auf den Wunsch der Eltern zurückgegangen seien. “Die Eltern entscheiden aber nicht für sich. Sie akzeptieren das Risiko. Aber sie müssen die Folgen nicht tragen. Die Folgen trägt das Kind. Das hat keiner gefragt.”

Ja und nein, denn Eltern entscheiden immer über ihre Kinder ;-) Ob die Genmanipulation auf den Wunsch der Eltern zurückgegangen ist? Das weiss niemand. Die Vermutung halte ich aber für abwegig. Die Eltern wusste doch nicht, dass so etwas technisch möglich ist, sie wollten einfach ein gesundes Kind und konnten sich die IVF nicht leisten.