Der chinesische Menschenversuch

Samstag, 26.10.2019

Das sei “Genomvandalismus” gewesen, schreibt die NZZ, aber die Technik ist nun viel besser.

Liu machte es sich zum Ziel, die Genschere präziser zu machen. Bereits 2016 stellten er und sein Team dafür eine Methode namens «base editing» vor, die deutlich schonender mit dem Erbgutmolekül umgeht, aber nur einen kleinen Teil der Gendefekte beheben kann. Am Montag hat Lius Team nun in der Fachzeitschrift «Nature» ein Schneidwerkzeug präsentiert, das präzise arbeitet und viele verschiedene Genmutationen reparieren kann.

Nur leider – Ethik und Gesetzgebung hängen weit hinterher, so Nature Medicine am 24.10.

CRISPR-edited babies arrived, and regulators are still racing to catch up

Dazu gibt es eine neue PR (?) Website, deren ultimatives Ziel ich allerdings nicht verstehe: wondercollaborative.org